Tipps für Musiker - Part III

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Tipps für Musiker – Part III

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Caliban TitelHallo zusammen! Willkommen zum 3. und letzen Part meiner Klugscheißer Reihe.
Bandgründung hatten wir im ersten Part, im zweiten Part hab ich erläutert was alles so im Hintergrund läuft, bzw. wen man da alles so brauchen könnte und hier im dritten Part wollte ich euch noch Versuchen näher zu bringen, was ich für wichtig erachte um als Musiker zu wachsen und was ich für wichtig empfinde, wenn man die Bühnen dieser Welt bereisen möchte. Angenommen, es ist alles im Vorfeld geregelt. Also quasi eine Tour wurde geplant, Shows sind gebucht, Gagen sind ausgehandelt, Bus und Hotel ist gebucht, man hat ein Live Set zusammengestellt und heftigst bis zur „Perfektion“ geprobt und man könnte loslegen. Mit das Allerwichtigste, was ich hier in meinen Artikeln noch nicht aufgezählt habe, ist die Crew! In den Anfängen wird man wahrscheinlich noch keine Crew brauchen, weil einfach noch nicht so viel an Arbeit ansteht. Aber im Laufe der Jahre wird man seine Crew nicht mehr missen wollen! Die Crew übernimmt nämlich den Großteil der Arbeit auf Tour und sorgt dafür, dass auf und auf vor allem der Bühne alles glatt läuft, zumindest meistens ;)

Fangen wir mit dem Tourmanager an: Er ist eigentlich ein Mädchen für alles. Organisiert im Vorfeld einen reibungslosen Ablauf in der Tourplanung und auf Tour sorgt er für das Wohlergehen der Band und Crew. Er ist somit nach der Band mit die wichtigste Person. Was die restlichen Positionen auf keinen Fall abwerten soll! Aber der Manager ist Ansprechpartner für ALLE und in ALLEN Belangen !!! Die restliche Crew besteht dann im besten Falle aus: Tonmann/Mischer, Drumtech, 2-3 Gitarren/Bass Techs, Lichtmann, Merchandiser und ein paar helfenden Händen.

Aufgaben der Crew sind:

– das Ein – und Ausladen des Equipments etc.

Crew Lädt - andere...

Crew Lädt – andere…

– das Aufbauen des Bühnen-Sets (Bühnenbild/Verkabelung/Lampen etc.)

Bühnenaufbau

Bühnenaufbau

– Soundcheck/Linecheck machen
– Kontrolle und Pflege/Instandhaltung der Instrumente
– Reibungslosen Ablauf während der Show bewerkstelligen
– Abbau des Bühnensets und Laden des Trailers
– Merchandise Zählen, Aufhängen, Verkaufen, Verwalten

und wahrscheinlich noch mehr Dinge die ich noch nicht mal auf dem Schirm habe, aber trotzdem von der Crew erledigt wird. Was ich sonst noch gern erwähnen wollte ist, das man sich nie zu sicher sein sollte, auch wenn man schon viele gute Shows gespielt hat. Man sollte immer eine gewisse Spannung in sich tragen und man sollte versuchen jede Show von Anfang bis zum Ende mit allem was geht durchzuziehen egal, was sein mag! Außer es ist gerade einer Umgefallen oder ähnliches. Dann kann man Mal eine Ausnahme machen ;) Ich erwähne das, weil es – vor allem für Sänger – nicht immer leicht ist, sein „Programm“ durchzuziehen. Sei es nun einstudiert oder improvisiert. Manchmal wird man von der Resonanz der Fans mitgerissen, was gut ist, wenn sie positiv ist. Aber wenn die Resonanz schlecht ist, dann neigt man dazu, das zu Reflektieren. Und das sollte man auf jeden Fall versuchen zu vermeiden!!! Da hatte ich in der Vergangenheit ab und zu meine Probleme mit, ist aber End Scheiße, also Augen zu und durch!

Caliban Elb RiotZum Abschluss noch ein kleiner Tipp für Sänger: Gesangsunterricht hilft, auch beim Shouten! Mich hat es damals ein gutes Stück nach vorne gebracht und was noch recht hilfreich ist, ist das Warmmachen der Stimme vor dem Shouten. Klingt altbacken, aber wer seine Stimme so lang wie möglich behalten möchte und wohlmöglich seine Stimme Ausbilden möchte, sollte diesen Rat annehmen ;)

Gutes gelingen euch,

o & o, Andy.

Autor: Andy

Der Name: Andreas Dörner, EMP Hobby Blogger seit 2013, ansonsten liebender Vater & Ehemann, Hobby Bauer und Frontschwein bei Caliban seit mehr als 15 Jahren. Allgemeine Interessen: Musik jeglicher Art, TV Serien, gutes Essen und guter Wein. Zu Hause in der Welt, verankert in Ostfriesland. Die Ruhe zähmt den Sturm.

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