Die EMP Popcornkiste vom 14. Dezember 2017 mit FERDINAND GEHT STIERISCH AB

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Die EMP Popcornkiste vom 14. Dezember 2017 mit FERDINAND GEHT STIERISCH AB

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Pünktlich zu Weihnachten lassen die Blue Sky Studios ihr neues Animations-Zugpferd aus dem Stall. Wobei es sich genauer gesagt um einen ausgewachsenen Animations-Bullen handelt: „Ferdinand“, den spanischen Stier aus dem gleichnamigen Kinderbuch des US-Autors Munro Leaf aus dem fernen Jahr 1936. Die Macher von „Ice Age“ und „Rio“ haben sich damit ein vergleichsweise ernstes Thema für ihren neuen originären Animationsfilm ausgesucht: den Stierkampf. Dass der Spaß hier trotzdem nicht zu kurz kommt, dürfte klar sein. Das sind immerhin die Dudes, die Scratch erfunden haben!

Blumen sind schöner als bluten

Ferdinand ist zwar ein Prachtbursche von einem Bullen – doch er legt so gar nicht dessen typische Verhaltensweisen an den Tag. Statt in der Stierkampfarena gegen Toreros zu kämpfen, schnuppert er lieber an wohlig duftenden Blümchen herum, ist überzeugter Pazifist und erfreut sich einfach an den schönen Dingen des Lebens. Kann er ja auch: Auf der Farm der kleinen Nina fehlt es ihm an nichts.

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So mag er es gerne, der Ferdinand! (Bild: 2017 Twentieth Century Fox)

Doch eines Tages kommt es zur Katastrophe: Der gutmütige Ferdinand wird auf dem Blumenfest im Nachbarort von einer Biene gestochen und geht für einen kurzen Moment „stierisch ab“. Aus Versehen trampelt er alles kurz und klein und wird daraufhin eingefangen. Jetzt soll er doch in die Stierkampfarena – und der alternde Torero El Primero, der ein Opfer für seinen letzten Kampf sucht, hat auch schon ein Auge auf ihn geworfen. Mit Hilfe seiner Freunde – der Ziege Elvira, ein paar Stierkollegen und gewitzten Igeln – versucht der Blumenschnupperer, den Fängen des tödlichen Toreros zu entkommen.

Ernste Zwischentöne

Absolut lobenswert, dass sich Regisseur Carlos Saldanha, der schon bei „Ice Age 2 + 3“ und „Rio 1 + 2“ Regie führte, und sein Team diesem Thema in einem Animationsfilm für Kinder widmen, ohne dabei die grausame Stierschlacht-Tradition zu beschönigen. Obwohl der Film hier und da auch nachdenkliche Momente hat, kommt doch auch der urkomische Slapstick-Spaß nie zu kurz.

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Mit dem Herdenticket fahren sie günstiger (Bild: 2017 Twentieth Century Fox)

Es ist schon faszinierend, wie tiefgründig viele Animationsfilme mittlerweile sind, ohne dass sie dabei auch nur ein Fünkchen weniger Spaß machen würden. Auch Pixar hat sich in seinem aktuellen Kinofilm „Coco“ ja mit dem Tod eines eher ungewöhnlichen Themas angenommen.

Super Weihnachtsfilm

Fazit: Animationsfilmfans müssen „Ferdinand“ unbedingt einen Kinobesuch abstatten. Wäre doch sicher auch ein super Geschenk für die kleine Nichte, oder nicht? Und wenn’s was fürs Heimkino sein soll, dann gehen die „Minions„, Disneyfilme oder „Harry Potter“ natürlich auch immer!

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Davor habe ich jahrelang als Redakteur für diverse Filmmagazine gearbeitet sowie für einschlägige Metalmedien geschrieben und fotografiert. Lieblingsfilme? Zu viele. Unter anderem aber die „The Raid“-Filme, „Into The Wild“ und „Adams Äpfel“. Lieblingsserien? "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Game Of Thrones", "Mad Men" und und und. Musikalisch kann man mich - wenn man wollte - mit Bands wie Ghost, Kvelertak, Mantar, Parkway Drive und, klar, Maiden gefügig machen. Besucht mich doch mal bei Instagram, wo ich meine Livebilder aus dem Metal- und Rock-Game zur Schau stelle: @67rocks.

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