Coco - COCO - Pixars neuer CGI-Knaller startet im Kino!

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COCO – Pixars neuer CGI-Knaller startet im Kino!

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Wie heißt der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten in Mexiko? Okay, wär jetzt blöd, wenn es nicht „Coco“ wäre. Insofern habt ihr völlig Recht: „Coco“ ist der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten in Mexiko! War aber auch clever gemacht vom Studio, das den CGI-Film, in dem ein kleiner Junge aus Versehen ins Land der Toten reist, einen Tag vor dem Día de Muertos, dem Tag der Toten veröffentlicht hat. An diesem Feiertag gedenkt das ganze Land im Rahmen eines bunten Fests der Toten.

Mit „Coco“ übertrifft sich Pixar wieder selbst

Nachdem die Animations-Genies von Pixar im Juni dieses Jahres mit „Cars 3“ einen (zumindest für Pixar-Verhältnisse) eher mittelmäßigen Film rausgebracht haben, haut das Studio mit „Coco“ nun wieder einen echten Kracher raus, der dort, wo er bisher im Kino angelaufen ist (u. a. Mexiko, den USA oder China), einhellig gefeiert wird. Was aber auch alles andere als verwunderlich ist: Am Steuer saß hier schließlich ein gewisser Lee Unkrich, der sein Regiedebüt 2010 bei „Toy Story 3“ abgeliefert hat – einem der wohl geilsten CGI-Filme aller Zeiten!

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Willkommen im Reich der Toten (Bild: Pixar)

Miguel reist ins Reich der Toten

Auch in seiner zweiten Regiearbeit (sonst fungiert der Mann bei Pixar hauptsächlich als Co-Regisseur, Editor oder Produzent) widmet sich Unkrich einem für Kinderfilme eher ungewöhnlichen Thema: dem Tod.

Seit der Ururgroßvater seine Frau Imelda mit Tochter Coco sitzen ließ, um eine Karriere als Musiker zu verfolgen, hat sich die Familie der Riveras dem Schustern zugewandt und verachtet alles, was mit Musik zu tun hat. Doch der zwölfjährige Ururenkel Miguel, der mit seiner Urgroßmutter Coco in einem kleinen mexikanischen Dörfchen lebt, ist ganz besessen von Musik – was Coco natürlich ganz und gar nicht gefällt.

Als Miguel am Tag der Toten etwas vom Altar entfernt, der zu Ehren von Ururoma Imelda aufgebaut wurde, nimmt das Unglück seinen Lauf: Die Verstorbene kann nicht mehr ins Reich der Toten übersetzen – also muss der kleine Miguel zu seinen klapprigen Ahnen reisen, um sein Vergehen wiedergutzumachen. Doch die Zeit ist knapp: Wenn er seine Mission nicht vor Sonnenaufgang erfüllt, muss er für immer im Land der Toten bleiben.

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Ganz schön klapprig, Miguels Familie (Bild: Pixar)

Niemand kann es besser als Pixar

Wenn es wohl irgendjemandem gelingen kann, das Thema Tod und Ahnenkult auf sensible Art und Weise in einem Animationsfilm für Kinder unterzubringen, dann wohl Pixar: Die kalifornische Trickschmiede agiert einfach auf einem völlig eigenen Level als alle anderen. Man denke nur an unvergessliche Filme wie „Findet Nemo“, „WALL-E“, „Oben“, „Alles steht Kopf“->LINK oder „Findet Dorie“->LINK. Mit „Coco“ steht nun ein neuer Film am Start, der das Zeug zum Kultklassiker hat.

Mit bemerkenswertem Gespür und Respekt für die mexikanische Kultur, emotionaler Tiefe, charismatischen Figuren und den wie immer köstlichen Gags ist die knapp 200 Millionen Dollar teure Produktion ein absoluter Kinopflichttermin für alle großen und kleinen Animationsfans. Ein herzerwärmender Kinospaß, der einen auf sonderbare Weise mit der eigenen Sterblichkeit versöhnt – und somit Lust aufs Leben macht!

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Bei solch furiosen Gitarrenklängen kommen die alten Gräten wieder ordentlich in Schwung (Bild: Pixar)

Übrigens: Schaut mal in unser „Coco“-Merch->LINK rein: Da gibt es einige echt geile Shirts im „Día de Muertos“-Look!

„Coco“- der Trailer

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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