Die EMP Flimmerkiste zum 31. Januar 2014

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Die EMP Flimmerkiste zum 31. Januar 2014

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Hier kommt die letzte EMP Flimmerkiste im Januar – Junge, wie die Zeit verfliegt! Der alles überstrahlende Release des Metallica-Konzertfilms „Through The Never“ ist natürlich die fetteste Veröffentlichung der Woche, doch auch ein paar andere filmische Highlights wollen entdeckt werden. Here we go:

METALLICA – THROUGH THE NEVER

Cover - Metallica Through the NeverIm Interview zum Kino-Release ihre exorbitant fetten Konzertfilm-meets-Fantasy-Abenteuers „Through The Never“ erzählte uns Lars Ulrich im Interview, dass die Bandmitglieder Hypotheken auf ihre Häuser aufgenommen haben, um ihre knapp 20 Mille teure Vision zu verwirklichen. Das dürfte sich gelohnt haben: Der Film spielte sein Produktionsbudget locker wieder ein – und jetzt kommt ja noch die Heimkinoauswertung. Fakt ist: Jeder Metalfan sollte „Through The Never“ gesehen haben, denn mit ihrem faszinierenden Bastard aus Konzert, bei dem Metallica auf einer gigantischen 360°-Bühne zocken, und Fantasy-Abenteuer, bei dem ihr Roadie Trip zur gleichen Zeit ein gefährliches Abenteuer bestehen muss, ist Hetfield, Hammett, Trujillo und Ulrich in Zusammenarbeit mit „Predators“-Regisseur Nimród Antal mal wieder etwas ganz und gar Außergewöhnliches gelungen.

ARMOUR OF GOD

Cover - Armour Of GodUnd hier was für Jackie-Chan-Fans: In seinem neuen Film „Armour Of God – Chinese Zodiac“ tankt sich die Hongkong/Hollywood-Legende, die diesen April 60 Jahre alt wird, wie in besten Tagen durch die Klopp-Choreografien. Er stellte mit dem Film sogar einen Weltrekord für die meisten von einem Menschen performten Stunts auf. Chan, der wie bei den ersten beiden „Armour Of God“-Filmen aus 1987 und 1991 auch hier wieder Regie führte, mimt erneut den Extremabenteurer Asian Hawk, der diesmal für einen Konzernchef ein paar Tierkreiszeichen-Relikte aufspüren soll. „Armour Of God“ bietet Action satt, die üblichen Slapstickeinlagen und jede Menge Indiana-Jones-Flair.

FEUCHTGEBIETE

Cover - FeuchtgebieteOkay, bringen wir es hinter uns: Ich bin ja absolut kein Freund von „Feuchtgebiete„, der Verfilmung von Charlotte Roches gleichnamigem Roman. Was diese anale Ekelparade mit lockerem Umgang mit Sexualität zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Auch die dargebotenen Klischees (na klar: Der Freund der besten Freundin der Hauptfigur, der Drummer in einer Metal-Band ist, steht auf Kakaspiele…) sind echt billig. Und doch: Eine knappe Million Zuschauer sind ins Kino gepilgert, um zu sehen, wie die von einer Analfissur geplagte Helen ihre persönlichen „Feuchtgebiete“ erkundet. Von daher wird der Film schon seine Berechtigung haben. Zumal ja auch der Roman ein Bestseller war.

BAIT – HAIE IM SUPERMARKT

Cover - Bait - Haie im SupermarktWer auf trashigen Survival-Horror steht, sollte mit „Bait – Haie im Supermarkt“ glücklich werden. Der Titel ist hier Programm: Als eine australische Kleinstadt von einer riesigen Tsunamiwelle überrollt wird, wird eine bunte Truppe Menschen – vom Polizisten bis zum Supermarkträuber (schlechtes Timing!) – in einem im Keller einer Mall gelegenen Supermarkt eingeschlossen. Zu den zwischenmenschlichen Problemen kommt ein animalisches: Die Flut hat auch einen weißen Hai ins Gebäude gespült. Und der hat Hunger. Der Beginn einer kuriosen und ziemlich witzigen Überlebensschlacht.

ROBOCOP

Cover - RobocopUnd zum Schluss noch mal ein Beispiel für gutes Timing: Pünktlich zum Kinostart des Remakes wurde Paul Verhoevens 1987er Ur-„Robocop“ vom Index gestrichen und darf nun erstmals in der Uncut-Version in Deutschland beworben und verkauft werden. Die Handlung dürfte bekannt sein: Als Polizist Murphy bei einem Einsatz im Detroit der nahen Zukunft zersiebt wird, landet sein Body beim RoboCop-Programm der Firma Omni, die ihn zu einer stählernen Kampfmaschine zusammenflickt und für den Einsatz für Recht und Ordnung programmiert. Irgendwann jedoch kommen seine Erinnerungen zurück. Verhoevens „Robocop“ gilt als Meilenstein des Actionkinos und wurde zur Feier der Indexbefreiung gleich noch mal neu in 4K abgetastet. So scharf so dieser Klassiker noch nie aus. Blu-ray only übrigens – doch als leidenschaftlicher Cineast hat man heute doch eh längst einen Blu-ray-Player am Start, oder etwa nicht?!

Das war’s schon wieder. Bis nächste Woche!

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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