Slipknot - Neues Album zu 98% im Kasten!

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Slipknot – Neues Album zu 98% im Kasten!

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Slipknot sind eben dran ihr neues Album fertig zu stellen. Der Nachfolger von „All Hope Is Gone“ wartet nun schon seit 5 Jahren darauf, ans Tageslicht zu kommen. Nun gibt es ein paar neue Fakten und natürlich auch Hoffnungen.

Corey Taylor von Slipknot gab bekannt, dass das kommende Album von Slipknot zu 98% fertig sei. Ein Datum für die Veröffentlichung gibt es bisher noch nicht. Auch schweigt man sich zu einem möglichen Kandidaten am Schlagzeug aus, der den zu Jahresbeginn rausgeworfenen Joey Jordison ersetzen muss und kann. Paul Gray hat ebenfalls ein Loch hinterlassen und man fragt sich, wie Slipknot einen Nachfolger von „All Hope Is Gone“ machen wollen, wenn doch so offensichtliche Verluste zu verzeichnen sind. Wir haben mal unser kleines Köpfchen angestrengt, uns mit Kollegen unterhalten und eine Wunschliste zusammen gestellt. Darauf sind ein paar Dinge, die wir uns von einem kommenden Slipknot-Album wünschen. Sagt uns aber bitte mal, was ihr erhofft, wo ihr der selben Meinung seid oder eine andere vertretet.

CoreyTaylor

Corey Taylor bestätigte nun, dass das kommende Album zu 98% fertig sei. Was kann man erwarten?

Corey soll gefälligst wieder schreien

Nun, dass Corey eine fette Stimme hat, sollte mittlerweile bekannt sein. Seit dem letzten Slipknot Album gab es doch glatte drei Alben von Taylors anderer Band Stone Sour. Ohne jeden Zweifel, an dem Buben ging eine der besten Stimmen des Rocks verloren. Wer ihn beispielsweise am Flügel erleben durfte, sanftmütig die Tasten anhauend und dann diese brillante Stimme dazu erleben durfte, weiß, wovon die Rede ist. Aber bei einem Slipknot-Album sollte nun wieder der Teufel in ihm durchkommen. Er soll schreien, was das Zeug hält, die Songs nach vorne treiben und der Hörer soll den Eindruck gewinnen, dass Taylor um sein Leben shoutet.

Ein wahrlich krankes Schlagzeug muss her

Wer und wie nun Joey Jordison ersetzen wird ist ungewiss. Kann überhaupt ein Schlagzeuger diesen Typen ersetzen? Die Messlatte liegt ungemein hoch und wenn ein neues Album endlich veröffentlicht wird, dann wünschen wir uns natürlich auch ein Schlagzeugspiel, welches mit den Qualitäten von Jordison mithalten kann. Ob man dem Ersatz Glück wünschen kann und muss? Die Schuhe sind ungemein groß, aber bitte bitte Slipknot, spart hier nicht am falschen Ende. Ohne ein krankes Schlagzeug, ist jedes neue Slipknot Album nur halb so gut.

JoeyJordison

Joey Jordison flog raus, die Gründe sind nach wie vor unbekannt. Aber wer wird der Nachfolger?

 Jim und Mick sollen die Riff-Wände aufleben lassen

Jim ist ja bekanntlich bei Stone Sour raus. Was liegt da näher als anzunehmen, dass er nun jede Menge Zeit hat fette Riffs zu schreiben. Wände sollen aufgebaut werden wie bei „Spit It Out“, „Wait And Bleed“ oder eben „Get This“. Gerne auch wie bei „Purity“, „Surfacing“ oder „Left Behind“. Wir sind ja nicht so anspruchsvoll und lassen dem Gespann Mike und Jim die Wahl, aber bitte: Reinhauen, was das Zeug hält. Riffs, die jeden Acker dieses Planeten in ein Schlachtfeld verwandeln und durch und durch mitreissen. Auch immer wieder schön: Die ersten 30 Sekunden von „People = Shit“. Ach… Jungs, bitte!

WallOfDeath

Auch das ist eine Wall Of Death. Aber wir wollen natürlich eine andere. Riffs von Jim könnten uns dies bescheren.

SID soll endlich mal in den Vordergrund treten

Die Maske versteckt sich hinter den Turntables. Man nimmt SID eigentlich nie so richtig wahr, aber wenn der Typ nicht an Bord wäre, würde Slipknot ungemein viel fehlen. Hört euch mal „Eyeless“ an! Was wäre bitte dieser Song ohne das Gescratche von SID? Nichts! SID schafft es mit Technik – was ja bei den Metal- Freunden oft verpönt ist – die Songs noch dichter, kompakter und auch druckvoller zu machen. Was oft auf der Strecke bleibt ist das Lob, was ihm dafür zusteht. Kann man hoffen, dass dem Kerl seither nicht die Lust verging und er sich in Zukunft nur noch versteckt hinter den Turntables.

Ein Titel der knallt und Masken die schocken

Ja, wir lieben Slipknot wegen ihrer Musik. Aber ein Titel der so richtig knallt muss nun her. Sei es was, was die Wiederauferstehung der Band symbolisiert, oder einfach eine Kampfansage darstellt. Das Wasser muss dem Hörer schon im Mund zusammen laufen, wenn er nur den Namen des Albums hört. Wenn wir schon bei den optischen Dingen sind, dann bringen wir doch gleich mal die Masken an. Ja, jeder Hörer kennt nun auch die Herren ohne Maske. Aber ehrlich: Will man die Typen schlicht und einfach auf der Bühne sehen? Nein, die Masken sind Pflicht und unterstreichen einfach die Musik von Slipknot. Da ja ein paar Jahre vergangen sind, sollten die bisherigen Masken schon eingestaubt sein und da bleibt zu hoffen, dass Slipknot diese einfach auf dem Speicher lassen und neue anfertigen. Das wäre schon ein geiles Statement, wenn nicht nur neue Musik, sondern auch eine neue Optik sich mit dem neuen Album einstellt.

Slipknot-Live

Auf eine fette Optik hoffen wir ja insgeheim schon, wenn ein neues Album vor der Tür steht.

Weltpolitik – Gerne auch ein angesagtes Thema

Der geilste Moment auf dem letzten Album ist sicherlich der Opener „Gematria (The Killing Name). Angepisst preschen Slipknot los und zeigen Zähne. Das Thema? Der Zustand unseres lieben Planeten Erde, sein Dasein und was man daraus macht als Mensch. Nun, seither hat sich so einiges getan und leider wenig zum Positiven hin. Seien es Kriege, Hungersnöte, politische Spielereien und sonstige Dinge, die einem auf den Magen schlagen. Ergo: Es sollten genug Themen auf dem Tisch liegen, die von Slipknot in rasende Songs verpackt werden könnten. Und genau das wünschen wir uns. Je beschissener das Weltgeschehen, desto härter, verrückter und angepisster könnte die Musik von Slipknot sein. Irgendwo müssen sich ja auch die Herren mal den Frust von der Seele knüppeln.

PaulGray

Auch der Verlust von Paul Gray könnte berücksichtigt werden. Material sollten Slipknot genug haben.

Slipknot? Die Band liefert genug Material

Nun hüpfte doch jüngst bei einem Interview mit Corey Taylor raus, dass sich das neue Slipknot Album mit „der Geschichte von Slipknot bisher“ beschäftigt! Bitte was? Na wenn das nicht schon mal eine Ansage vor dem Herrn ist. Sei es das erste Album, welches damals unbarmherzig so jeden Kollegen von den Beinen holte. Der tragische Tod von Paul Gray im Kontrast zum immer größer werdenden Erfolg der Truppe aus Iowa. Also mal ehrlich: Die Geschichte von Slipknot füllt schon Bücher und da ist es ja wohl ein leichtes Ding, dass auf ein Album zu pressen. Wenn man nun ganz optimistisch sein möchte, dann schreit das ja direkt nach einem Doppelalbum oder mehr. Und ja, hinsichtlich des Verlustes eines Mitglieds, dürften Slipknot auch einen Song schreiben, der in Richtung Alice In Chains und „Black Gives Way To Blue“ geht. Eine Hommage an Layne Staley.

Wie man sieht, kommen ein paar Wünsche zusammen, was ein neues Slipknot- Album angeht. Die Länge, der Titel, die Härte und auch die Masken bieten viel Material für Spekulationen und Hoffnungen. Letztendlich muss man sich aber in Geduld üben und abwarten, was Taylor und Co bald auf einen loslassen werden. Wir halten euch auf dem Laufenden, servieren aber nun mal den Teaser von Slipknot, welcher jüngst auf ihrer Homepage aufgetreten ist.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

Ein Kommentar

  1. Ja so richt ung IOWA wer schon was schönes. Kan auch ruch n bischen mehr Elektonisch rein und am besten wen der Drumer wer auch es sein möge sich darauf gut aus topt Profesionel natürlich wie Joi. Oder wie Clown bei Dualiti die einlage fand ich auch sehr gut. Und am besten so richtig Aggresiv und Protale Texte. Und natürlich darf auch kein Lied zum gedenken fehln wer zwar danach wohl ein grasser gegensatz aber das muss auch sein.

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