EMP Plattenkiste zum 7. Juni 2013

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EMP Plattenkiste zum 7. Juni 2013

| 2 Kommentare

EMP Plattenkiste

Die EMP Plattenkiste Juni Part 1 ist da. Die Sonne versteckt sich in gewissen der Region seit Wochen. Das Thermometer hat den zweistelligen Bereich auch nur sporadisch erreicht und irgendwie kommt nicht so richtig Sommerlaune auf. Das Fatale: Die Festivals laufen schon und der ein oder andere Besucher überlegt eben, ob er die Shirts zu Hause lässt und lieber den gestrickten Wollpulli von Oma in den Rucksack packt. Auf eines kann man sich aber verlassen. Unsere EMP Plattenkiste kommt jede Woche und ist gegenüber dem Wetter mehr als resistent. Im Gegenteil sogar: Umso schlechter das Wetter, umso besser ist die EMP Plattenkiste, da man dann noch nen Grund mehr hat, sich die Veröffentlichungen dieser Woche zu Gemüte zu führen. Dann starten wir mal durch und lassen die Katze aus dem Sack. Die EMP Plattenkiste für den 7. Juni 2013

ChildrenOfBodom-HaloOfBlood

Children Of Bodom zeigen sich mit „Halo Of Blood“ in starker Manier.

Den Start legen Children Of Bodom mit ihrem neuen Werk „Halo Of Blood“ hin. 11 Granaten feuert die Band ab und zeigt, dass die Schwächen der letzten Alben nun der Vergangenheit angehören. Aussetzer gibt es hier keinesfalls sondern nur rasant gespielte Lieder. Rau, ungeschliffen und dennoch mit enormen Melodien zeigen die Finnen, dass man Alles auf die richtige Karte gesetzt hat. Mit Peter Tägtgren als Produzent kann der Fan auch die Qualität des Albums schon erahnen. Rundum ein mehr als gelungenes Album, welches sowohl neue Fans, als auch die alten begeistern wird.

 

TheBlackDahliaMurder-Everblack

Auch das sechste Album von The Black Dahlia Murder legt die Messlatte erneut höher

The Black Dahlia Murder sind mit ihren bisherigen fünf Alben immer durchgeschlagen. Sowohl bei Kritikern, als auch bei Fans und deren Gehörgängen. Technisch auf höchstem Level versucht sich die Band nun mit Album Nummer 6, welches auf den Namen „Everblack“ hört. Und ja, man konnte die selbstgesetzte Latte erneut reissen und erneut ein Stück höher legen. Sägende Gitarren, bombastische Schlagzeug und ein Trevor Strnad, der sich durch die 10 Songs brüllt, machen dieses Album zu einem fetten Teil.

Boysetsfire-WhileANationSleeps

Nach sieben Jahren endlich wieder am Start: Boysetsfire

Mit „While A Nation Sleeps“ melden sich auch Boysetsfire nach 7 Jahren zurück. Man nahm sich Zeit für andere Projekte und meldet sich nun agiler und frischer zurück, als man es ahnen konnte. Die Mischung aus Rock, Hardcore und Emo ist textlich gesehen zeitgemässer denn je und musikalisch haben die Herren um Nathan Gray ebenfalls auf ihre Wurzeln besonnen. Aber nicht nur: Selbst vor Interludes und Einflüssen, die aus den Seitenprojekten zu kommen scheinen, spielt man nun in einer höheren Liga als bisher. Dieses Album rockt von der ersten bis zur letzten Minute und zeigt, dass Boysetsfire bitteschön keine weitere Pause auf unbestimmt einzulegen haben. Man braucht sie einfach zu sehr.

Beatsteaks-Muffensausen

Das Wort „Mammutprojekt“ wird mit „Muffensausen“ neu definiert

Beatsteaks are back! Man kann bekannte Mammutprojekte aus seinem Gedächtnis streichen, denn die Beatsteaks definieren mit „Muffensausen“ zweifelsohne, was man insgeheim als großes Projekt titulieren muss. Stuttgart21 – gescheitert. Die Hamburger Elbphilharmonie – abgesoffen! Nicht so bei den Beatsteaks! Der Rundumschlag aus Konzerten, Impressionen und Filmen lässt sich sehen und ist definitiv die Vollbedienung, was ein jeder Fan sich von seiner Band wünscht. Die DVD/CD- Dosis lässt keine Wünsche offen und wird dem ein oder anderen (Freude-)Tränen ins Auge treiben. Herrlich!

 

BlackSabbath-13

Nach 35 Jahren mit Ozzy wieder ein neues Black Sabbath Album

Mit Black Sabbath schliessen wir die EMP Plattenkiste für diese Woche. Man muss keine großen Worte über die Band verlieren, denn sie haben nur Grosses geschaffen. Songs, die heute noch angesagt sind, können nur aus legendären Songschmieden kommen, zu denen Black Sabbath gehören. Nach 35 Jahren bekommt man mit „13“ ein Album, welches Ozzy Osbourne wieder am Mikrophon der Briten zeigt. Iommi spielt sich in Fahrt und selbst der Bassist von Black Sabbath zeigt, wie wichtig ein Bass sein kann. Dunkel, depressiv und perfekt in Szene gesetzt, weissen Black Sabbath viele aktuelle Bands in ihre Schranken. Die Überraschung für dieses Jahr ist gelungen und perfekt.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

2 Kommentare

  1. „_selbst_ der Bassist zeigt, wie wichtig ein Bass sein _kann_“. Ihr Ketzer! Geezer! Black Sabbath ohne Bass funktioniert auf keiner ihrer vielen Platten.

  2. Hallo, ist auch schwer vorstellbar, dass diese band ohne Bass agieren kann, von dem daraus resultierenden schlechten Sound mal abzusehen. Bitte keine Experimente ;) Viele Grüße

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