Emigrate – Ein Leben neben Rammstein

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Emigrate – Ein Leben neben Rammstein

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Der Exportschlager Rammstein ist anscheinend nicht genug. Nun widmet sich Gitarrist Richard Kruspe seinem zweiten Standbein Emigrate erneut. Nach 7 Jahren erscheint endlich das zweite Werk von Emigrate.

Ob man nun Rammstein gut findet oder nicht, steht auf einem Blatt. An der Band vorbei zu kommen, ist aber ein Ding der Unmöglichkeit. Der Exportschlager – neben den Scorpions übrigens – der deutschen Musiklandschaft besticht durch atemberaubende Shows, einem massiven Druck und durch einen dezenten Hauch „Deutschsein“. Ohne politische Diskussionen lostreten zu wollen, sollte gesagt sein, dass gerade das rollende „R“ und die Wahl hart klingender deutscher Wörter zum Erfolgsrezept von Rammstein gehören.

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Emigrate arbeiten viel mit Elementen, deren Bedeutung nicht direkt offensichtlich ist.

Ich kann gar nicht so genau sagen, warum, aber irgendwie wollte ich immer mindestens zwei Emigrate-Platten machen.

Nun ist es im Moment eher still um die Band und was liegt da näher als sich anderen Leidenschaften zu widmen. Der eine schreibt ein Buch, der andere pflegt seinen Garten und Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe besinnt sich auf ein Projekt, das er vor etlichen Jahren gegründet hat: Emigrate.

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Richard Kruspe, Gitarrist von Rammstein, hat mit Emigrate ein zweites Standbein.

Der Grundgedanke bei Emigrate ist, mit neuen Leuten zu arbeiten, ungewohntes Terrain zu betreten, andere Welten zu entdecken

Nach Aussage von Kruspe geht es bei Emigrate darum, musikalisches Neuland zu betreten. Während man bei Rammstein sich gewissen Erwartungen unterwerfen muss, kann Kruspe hier machen, was er machen will. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich musikalische Prominenz auf dem Album „Silent So Long“ tummeln wird. Neben Lemmy von Motörhead und Marilyn Manson, konnte der Deutsche auch Jonathan Davis für sich gewinnen und selbst Peaches ist auf dem Nine Inch Nails-inspirierten Song „Get Down“ zu hören.

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Emigrate in der Besetzung zum neuen Album. Kopf ist und bleibt aber Kruspe.

Hinsichtlich der Beziehung von Emigrate zu Rammstein hat Kruspe ebenfalls ein klares Standing. So schmettert er Vergleiche schon dadurch ab, dass Emigrate englische Texte verwenden. Darüber hinaus spricht er von einer Frischzellenkur, da er sich durch das Arbeiten mit anderen Musikern jung hält.

Dave Grohl ist eines der besten Beispiele. Der hat diesbezüglich eine Vorbildfunktion für mich, weil er haufenweise tolle Sachen mit so vielen unterschiedlichen Leuten macht und sich so immer wieder inspiriert und frisch hält.

Am 17. Oktober wissen wir dann, was Kruspe mit „Silent So Long“ an Jahren gewonnen hat. Emigrate werden an diesem Datum das zweite Album auf den Markt bringen, welches geschlagene 7 Jahre auf sich warten ließ. Aber gut Ding will Weile haben und beschäftigt ist der Mann auch ohnehin schon genug. Die Tracklist liest sich wie folgt:

  1. Eat You Alive (featuring Frank Dellé)
  2. Get Down (featuring Peaches)
  3. Rock City (featuring Lemmy Kilmister)
  4. Hypothetical
  5. Rainbow
  6. Born On My Own
  7. Giving Up
  8. My Pleasure
  9. Happy Times
  10. Faust
  11. Silent So Long (featuring Jonathan Davis)

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

2 Kommentare

  1. Ja sehr geil! Mag das erste Emigrate Album sehr, auch wenn ich zwei/ drei Male anhören gebraucht habe, bis ich mit dem Sound warm geworden bin. Danach lief „New York City“ allerdings tagelang rauf und runter. Bin sehr gespannt auf die neue Scheibe. Kommt direkt ins Regal.

  2. Till wird auch nicht jünger und Eure sogenannten Pausen sind halbe Ewigkeiten! Soviel Zeit habt ihr schon in Amerika vergeudet und dann wieder über 5 Jahre warten bis Rammstein endlich wieder durch Europa Tourt??! Albumzwang finde ich auch Scheisse, da hat Kruspe recht!

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