Des Teufels Drittel - Des Teufels Drittel - 6 Dinge die bewegen. Heute: Die 6 schlimmsten Metal Cover-Songs

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Des Teufels Drittel – 6 Dinge die bewegen. Heute: Die 6 schlimmsten Metal Cover-Songs

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6 Dinge

„Des Teufels Drittel – 6 Dinge die bewegen“ fordert euch heute besonders. Ohrenkrebs gefällig? Kannste haben! Blutende Ohren? Auch kein Problem! Songs, die einen dazu veranlassen mit dem Autoschlüssel das Trommelfell zu zerstechen? Auch dies schaffen wir mit „Des Teufels Drittel“!
Klingt böse? Ist es auch! Heute geht es um die 6 schlimmsten Cover-Songs aus der Metal-Welt. Wir sprechen hier von „Interpretationen der besonderen Art und Weise“, die die chinesische Wasserfolter wie einen Teil eines Wellness-Trip wirken lassen! Songs, die wirklich gut sind und von anderen Musikern so verunstaltet worden sind, dass man zweimal hinhören muss, um sie wieder zu erkennen. Die Qual der Wahl war nicht leicht. „Pocken oder Pest“ war die Devise und ja, teilweise waren Totalausfälle in unserer Redaktion zu verzeichnen. Die Nummer 1 von „Des Teufels Drittel“ bewirkte sogar, dass der arme Schreiber noch immer Sprachstörungen hat, da er temporär sein Gehör verloren hat, was mit akuter Hirnblutung einher ging. Dennoch: Wir präsentieren in „Des Teufels Drittel – 6 Dinge die bewegen. Heute: Die 6 schlimmsten Metal Cover“. Hörgenuss Fehlanzeige und Alles auf eigene Gefahr.

NorthernKings

Nahmen sich Tina Turner an. Leider!

Platz 6: Northern Kings – „We Don‘t Need Another Hero“

Der 6. Platz geht an die Finnen von Northern Kings. Die haben sich den Klassiker „We Don‘t Need Another Hero“ von Tina Turner zur Brust genommen. Nun ist es ja so, dass wir bei Northern Kings nicht von unfähigen Musikern sprechen. Im Gegenteil: Die Band hat mit Marco Hietala, der auch bei Nightwish und Tarot an Bord ist, einen gestandenen Musiker. Vielmehr muss man sich noch die Ohren reiben, wenn man sich die weiteren Beteiligten anschaut. Wie kann man sich als Profi-Musiker nur solch eine Blöße geben. Da ist es geradezu verständlich, dass Tina Turner nicht älter wird. Darf und kann sie nicht, da sie ja direkt befürchten muss, dass noch mehr solcher unfassbar schlechten Cover dann ans Tageslicht kommen. Man hätte es wirklich besser machen können oder einfach ganz auf solch einen Song verzichten.

GrooveCoverage

Ja, bitte lauft ganz weit weg. Bitte!

Platz 5: Groove Coverage – „Poison“

Die nächste Schandtat kommt auch noch aus Deutschland und hört auf den Namen Groove Coverage. Nun hat das geistig wohl total unterbelichtete Dance-Duo sich auch noch an dem Hit „Poison“ von Alice Cooper vergriffen. Da sollte der gute Mann doch direkt die zwei Handleuchten zu einer Show einladen und auf der Bühne in seine Grusel-Show einbinden. Auf die Requisiten verzichtet man dann natürlich und die Kettensäge würde ich persönlich Herrn Cooper überreichen. Das wäre aber keine Attrappe, sondern ein richtiger Baumfäller. Schnipp schnapp und die Sache wäre ein für alle mal erledigt. Das wirklich Beschämende an diesem Cover ist, dass die Band sogar bis auf Platz 2 der deutschen Charts vorgedrungen ist. Anscheinend gibt es auch noch Abnehmer für diesen Kram. Schlimm!

CradleOfFilth

Der Dani ist ansonsten echt n super Typ. Wirklich!

Platz 4: Cradle Of Filth – „Devil Woman“ (Cliff Richard)

Platz vier wollen wir Dani Filth mit Cradle Of Filth widmen. Was den ansonsten guten Musiker da geritten hat, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Als ob er nicht alleine gute Songs schreiben kann, nein, er muss sich Cliff Richard mit „Devil Woman“ einverleiben und zum Besten geben. Da stellt man sich die Frage was schlimmer ist. Das Cover oder die Tatsache, dass Cliff Richard auserkoren wurde. Mir ist der Herr Richard das letzte mal begegnet, als ich mit dem Fahrrad an einer Dorfkirmes vorbei gefahren bin und die alten Damen nach dem fünften Wein mitgeschunkelt haben. Bitte Dani agiere nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Du kannst es doch.

SnoopDogg

Gepimpt hat Snoop Dogg nix! Eher verhunzt!

Platz 3: Snoop Dogg- „Sad But True“

Snoop Dogg! Produzent von Musik und (Porno-)Filmen, sowie Lebemensch, Rebell und Schauspieler. 30 Millionen Alben gehen auf sein Konto und da sucht man sich natürlich eine Band aus, die nicht weniger bekannt ist. Mit Metallica beweist er wenigstens etwas Musikgeschmack. Jedoch ist die Version von „Sad But True“ nichts geworden. Da können die Mitglieder von Metallica nur noch aus Freundlichkeit grinsen und somit wohl einen Eklat verhindern. Mir wäre wohl das Messer in der Hose aufgegangen und ich wäre dezent Amok gelaufen. Da muss man also mit anschauen, wie ein ansonsten musikalisch verwirrten Mensch das Lebenswerk gegen die Wand setzt. Respekt für das Verhalten von Metallica, schäm dich Snopp Dogg.

Metallica

Der Kleinste hat sich am Mikrophon versucht. Leider!

Platz 2: Metallica – „Wonderwall“ (Oasis)

Wir waren doch eben bei Metallica, dann bleiben wir doch direkt mal da. Nun covern aber Metallica eine Band. Nein, James Hetfield ist nicht mal am Mikrophon. Vielmehr hat sich Lars Ulrich wohl etwas verirrt. Da steht der Schlagzeuger doch direkt mal vor der Schießbude und widmet sich den Briten von Oasis. Der Hit „Woderwall“ ist aber wirklich schwer zu erkennen. Um ehrlich zu sein muss man den Song schon sehr gut kennen, damit man überhaupt noch heraus hört, was Ulrich da von sich gibt. Nun steht da doch glatt „ultra rar“ und ich dachte mir, ein „für immer und ewig weggeschlossen“ wäre treffender gewesen. Da kann man wirklich froh sein, dass Ulrich niemals eine Karriere als Sänger angestrebt hat. Wobei: Den Ausgang hätte man eh nicht mitbekommen, da es niemals zu einem Auftritt gekommen wäre. Hofft man zumindest.

AvrilLavigne

Da hilft auch kein unschuldiger Blick mehr.

Platz 1: Avril Lavinge – Chop Suey!

Den Spitzenplatz hat aber wohl die Jüngste in der ganzen Liste für sich ergattern können. Avril Lavigne. Wir gratulieren der einstigen Rotzgöre und mittlerweile verheirateten Kanadierin zu ihrer Poleposition. Was von „Chop Suey!“ übrig geblieben ist, gleicht einem Krater nach Abwurf einer Bombe. Oder dem Schlachtfeld, nachdem ein mit Brennstoff beladener 40-Tonner in ein vollbesetztes Straßenlokal gerauscht ist. Lichterloh steht die Bude in Flammen und schmerzverzerrte Schreie hallen durch die Gegend. Ohne jeglichen Zweifel hat sich Frau Lavigne hier ein derbes Eigentor geschossen und man stellt sich die Frage, ob System Of A Down nicht rechtliche Schritte einleiten sollten. Berufs- und Auftrittsverbot bis hin zur nächsten Eiszeit. Man kann Respekt und Verehrung auch anders zeigen und man sollte Frau Lavigne dezent mitteilen, dass sie bitte in Zukunft ihre Liebe zu System Of A Down durch das Tragen eines Shirts zur Geltung bringen kann.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

6 Kommentare

  1. Ich persönlich finde die In Flames-Version von „Land Of Confusion“ ganz furchtbar…aber Dani hat mit „Devil Woman“ wirklich tief ins Klo gegriffen :D

    • Seh ich ganz genauso. Welche Band gute Covers rausgebracht hat war Disturbed, wie eben auch Land of Confusion. Das Cover von Disturbed find ich sogar besser als das Original =D

  2. Also das Wonderwall „Cover“ von Metallica zählt ja wohl wirklich nicht, das kann man in keiner Hinsicht für voll nehmen

  3. omg die Dance-version von Poisen war einfach nur schlecht. was Snoop dogg angeht- war wohl sowieso eher ein scherz und ich finds sogar etwas witzig. ber Avril lavigne……..kein kommentar

  4. also ich glaube dass die aufname von Lars eher in die Kategorie „spass haben im Studio“ gehört. wahren warscheinlich nicht so nüchtern und ein spassvogel hat das band mitlaufen lassen. bei avril war es vielleicht ein Karaoke abend? sie weis ja wozu ihre stimme taugt und weis daher bestimmt auch, dass nicht chop suey geeignet ist. aber irgendwie freut mich, dass sie SoaD mag.
    poison…*würg*, northern Kings: nicht gut, Devil Woman aleine stehend nicht schlecht, aber als cover eine pleite und snoop… wer nicht singen kann, aber ans micro will, der wird Rapper ;)

  5. ihr habt das cover von acid drinkers „nothing else matters“

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