Caliban-Tales From The Road-Full Metal Cruise Part I

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Caliban-Tales From The Road 2016 -Full Metal Cruise Part I

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Ahoi, Full Metal Cruise. 2016. Das erste Mal für uns und gemischte Gefühle. Auf der einen Seite Mega Bock, auf der anderen Seite bedenken, dass die Rutsche ein kompletter Reinfall wird. Erstens, weil das Lineup auf der Metal Cruise ähnlich wie auf Wacken tendenziell eher aus traditionellen Metal besteht und zweitens, weil unsere Spielzeit – zumindest am ersten Tag – sehr sportlich angesetzt war. Man durfte also gespannt sein! 

Die Anreise zum Hafen, war wie im vorherigen Blog erwähnt kurz, auch wenn wir ein paar extra Runden gedreht haben. Am Hangar angekommen und kurzer Orientierungsphase, wurden wir direkt von unserer Zuständigen Band Betreuerin unter die Fittiche genommen. Nach einer kleinen Einweisung und dem Check-In, wären einige von uns nach der kurzen Nacht gern nochmal direkt ins Bett gegangen. Leider war das nicht möglich, also mussten wir uns noch ein wenig die Zeit vertreiben. Und was macht man auf der Full Metal Cruise, wenn so gut wie alles All Inklusive ist? Richtig, man sucht die nächste Bar auf. Ultra Heavy Metal ; )

Heavy Metal Schäumchen!

Heavy Metal Schäumchen! © Patrick Grün

Um 15Uhr war dann quasi auch offizieller Einlass auf dem ausverkauftem Schiff und wir konnte auch endlich auf unsere Zimmer. Noch ne kleine Runde gedreht, das Gepäck in Empfang genommen und dann erst mal was gegessen. Schön einen „Heavy Metal Burger“ und danach ne Currywurst, ein guter Start! Mittlerweile haben auch alle den Weg auf das Schiff gefunden und wir musste Feststellen, dass die Kutte auf der Cruise zum guten Ton gehört und ich komplett „Underdressed“ war ; ) So eine „all inclusive“ Rutsche ist schon ganz geil, man trifft ständig auf Leute, die mit Tabletts voller Bier herumrennen. Zu jeder Kreuzfahrt dieser Größenordnung gehört eine Notfall/Sicherheits-Unterweisung, ein Pflichtprogramm, wo jeder Anwesend sein muss und welches auch nicht eher Beginnt, bevor alle Anwesend sind. Gar nicht so easy, die ganzen Metalheads da unter einen Hut zu bekommen. Da hab ich mich kurzzeitig wie auf dem Ballermann gefühlt, aber vielleicht hab ich auch einfach nicht den richtigen Humor?!

Nachdem das aber letzten Endes abgefertigt war, sollte es so langsam losgehen und pünktlich mit dem „Leinen Los“, ertönten die ersten Klänge von „Torfrock“ auf dem Pool Deck! Winke, Winke Hamburg. Abhängen, trinken, essen, warten stand als nächstes an, denn Stagetime war für uns erst um 2Uhr in der Nacht, yeaaaaah! Am frühen Abend hatten die Dudes von „Eskimo Callboy“ ihre Show, die mit uns an den 2 Tagen wahrscheinlich die Band war, die am meisten von der „Cruise Norm“ abweicht.

EC vor der Show. Sushi steht unter dem Bild ; )

EC vor der Show. Sushi steht unter dem Bild ; ) © Kevin Ratajczak

Deswegen konnte man gespannt sein, wie die Shows werden und die Leute reagieren. Der Einstand von den Eskimos war auf jeden Fall recht amtlich, was Hoffnung auf unsere Show gegeben hat! 2:00 Uhr ist echt schon ne fiese Zeit, aber daran konnte man leider nichts ändern und nur darauf hoffen, dass es noch ein paar Standhafte Metalheads gab.

Die Stunde der Wahrheit, Showtime!

Man hatte mittlerweile einen Zustand der sich irgendwo zwischen „scheißen Müde“ und „scheißen Breit“ angesiedelt hat, aber trotzdem war genug Energie und Bock vorhanden, um sich der Meute im Theater zu stellen. Wie befürchtet, waren es leider nicht mehr sooo viele Leute, aber für die Zeit auf jeden Fall noch ausreichend um eine spaßige Show zu haben. Auf der „Full Metal Cruise“ sind eh die „Gesetzte des Moshpits“ außer Kraft gesetzt, denn bei der Show im Theater war bis auf ca. 2 m vor der Bühne der komplette Raum bestuhlt. Somit viel das übliche Programm mehr oder weniger flach, aber auch nur fast, denn wir hatten einen guten Pit vor der Bühne, inklusive Circle Pit, Springen und sogar einem Crowdsurfer, plus sing a longs.

Tatkräftig zur späten Stunde...

Tatkräftig zur späten Stunde… © Caliban

Im Grunde war so gut wie alles dabei, was man sich so wünscht, nur halt alles in einem kleineren Rahmen in abgespeckter Form. Hat auf jeden Fall Bock gemacht und ich hab mich sehr über die positive Resonanz der Leute gefreut, vor allem die der älteren Generation. Da wir die letzte Band an dem „Tag“ waren, konnten wir uns noch schön im Backstage die restlichen Biere einverleiben und runter kommen. Um die Zeit war auch nicht mehr so viel los auf dem Kutter, die Leute haben ordentlich ausgetrunken und somit konnte man sich nach einer Ladung Chicken Wings, ner Kelle Currywurst und einer wohlverdienten Dusche in die Koje hauen!!! Good Night John-Boy!

Auf unserer Facebookseite gibt es noch ein kleines Ankuftsvideo für euch.

Bis zum nächsten Mal, der Tag des Pool’s steht an…laut und nass, aber mehr dazu im nächsten Teil!

Later, Andy.

Autor: Andy

Der Name: Andreas Dörner, EMP Hobby Blogger seit 2013, ansonsten liebender Vater & Ehemann, Hobby Bauer und Frontschwein bei Caliban seit mehr als 15 Jahren. Allgemeine Interessen: Musik jeglicher Art, TV Serien, gutes Essen und guter Wein. Zu Hause in der Welt, verankert in Ostfriesland. Die Ruhe zähmt den Sturm.

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