Rogue Nation - MISSION IMPOSSIBLE: ROGUE NATION. Teufelskerl Tom Cruise zermöllert dein Heimkino!

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MISSION IMPOSSIBLE: ROGUE NATION. Teufelskerl Tom Cruise zermöllert dein Heimkino!

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Zum fünften Mal muss Tom Cruise alias Agent Ethan Hunt von der Impossible Missions Force verhindern, dass ein mieser Schurke die Welt an den Abgrund sprengt. Und zum fünften Mal ist dabei ein furioser Kracher herausgekommen, der zum Besten gehört, was das zeitgenössische Hollywood-Actionkino zu bieten hat.

Sein Name ist Hunt. Ethan Hunt.

Diesmal hat es Hunt sogar mit einem ganzen Schurkenstaat zu tun, wie der Titel „Rogue Nation“ bereits andeutet. Allerdings steht auch diesem nur ein einziger Mann vor: der eiskalte Solomon Lane (Sean Harris aus „Prometheus“, den ich ohne Drei-Meter-Bart ehrlich gesagt kaum erkannt hätte), der mit seiner geheimen Organisation, dem Syndikat, die Welt ins Chaos stürzen will. Als Hunt im Hinterzimmer eines Londoner Plattenladens seine neueste Mission entgegennehmen will, macht er zum ersten Mal Bekanntschaft mit Lane und gerät flugs in die Fänge von dessen oberstem Knochenbrecher. Die Doppelagentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson aus „Hercules“) befreit ihn jedoch aus einer misslichen Lage. Weil sie sowas hier draufhat:

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Agentin Ilsa hat es faustdick hinter den Ohren (© Paramount)

Mit ihrer Hilfe bleibt Hunt am Syndikat dran, doch plötzlich ergeben sich Probleme an einer anderen Front: CIA-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) hat veranlasst, dass die Impossible Missions Force geschlossen wird – weil deren Methoden und allen voran Agent Hunt in seinen Augen einfach untragbar sind. Trotzdem bekommt der abgetauchte Hunt Hilfe von seinem Team: Computer-Spezi Benji Dunn (Simon Pegg) unterstützt ihn bei einem Einsatz in der Wiener Oper, der natürlich in der Katastrophe endet. Wie kann das Team, zu dem auch Agent Brandt (Jeremy Renner, „Avengers„) und Hunts alter Kumpel Luther (Ving Rhames) stoßen, Lane und seinen Terrorplan aufhalten? Und was für ein Spiel spielt Ilsa Faust?

An einen Airbus binden lassen und abheben: check!

Ich bin ja bekanntermaßen glühender Fan der „Mission Impossible„-Filme, die ich sogar noch ein bisschen lieber gucke als „James Bond„. Als Privatperson finde ich Scientology-Tom zwar untragbar, doch man kann sagen, was man will: Der Typ ist einfach ein geiler Schauspieler. Es ist vor allem die Authentizität, die jeden seiner Actionfilme zu einem echten Erlebnis macht: Auch bei MI5 hat er es sich wieder nicht nehmen lassen, die meisten Stunts selbst zu machen. Dieses Mal hat er sich sogar von außen an einen Bomber schnallen lassen, der daraufhin in die Lüfte abhebt. Man sieht den Dreh dieser irrwitzigen Nummer in den BD-Extras und kann einfach nur anerkennend Beifall klatschen: Tom Cruise hat einfach Eier. Das Kuriose bei der Sache: Die Szene mit dem Militärflugzeug (ein Airbus A400M Atlas) ist nur eine kurze Einstiegssequenz, die für die eigentliche Handlung keine Rolle spielt – und dafür begibt sich dieser Teufelskerl achtmal (erst dann war er mit dem Take zufrieden) in Lebensgefahr. Ohne Worte!

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Tom Cruise, du verrückter Hund: An diesen Bomber ließ sich der Superstar schnallen und hob damit achtmal in die Lüfte ab (© Paramount)

Das ist freilich nicht die einzige epische Action-Szene von „Mission Impossible: Rogue Nation„: Auch eine halsbrecherische Unterwasser-Lungentauchnummer, eine absolut phänomenale Motorrad-Verfolgungsjagd (gegen die selbst „Fast & Furious“ abstinkt) und die irre Flucht aus der Wiener Oper stechen aus diesem famosen Action-Feuerwerk heraus. 150 Millionen Dollar hat der Film gekostet – und die wurden wahrlich gut investiert: Technisch gesehen setzt das jüngste Ethan-Hunt-Abenteuer mal wieder Maßstäbe.

Diesmal inklusive Powerfrau

Neben den arrivierten Gesichtern gefällt vor allem auch Rebecca Ferguson als undurchsichtige Doppelagentin – die Frau hat Power und erinnert ein bisschen an die Energie einer Milla Jovovich („Survivor„) in „Resident Evil“ (die Blu-ray Collector’s Box ist übrigens gerade runtergesetzt!). Ach ja, ein Wort noch zum Regisseur: Christopher McQuarrie hat hier das Zepter geschwungen – wie schon bei der gelungenen „Jack Reacher“-Verfilmung mit Tom Cruise. Auch von „Edge Of Tomorrow“ kennen sich die beiden: Für das Sci-Fi-Abenteuer hatte McQuarrie das Drehbuch (mit)verfasst. Die beiden harmonieren offensichtlich prächtig miteinander.

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Es ist immer gut, einen Hawkeye an seiner Seite zu haben (© Paramount)

Reden wir nicht länger um den heißen Grießbrei: Wenn ihr Action mögt, MÜSST ihr euch „Mission Impossible: Rogue Nation“ reinzimmern, es kann da keine zwei Meinungen geben! Ethan Hunt liefert ab – wie immer! Der sechste Teil ist bereits in Planung… welchen Kamikaze-Stunt wird Cruise dort wohl wieder abziehen? Wird er sich an eine Rakete gebunden zum Mond schießen lassen? Mit Krokodilen ringen? Nackt den Himalaya besteigen? Was auch immer – es wird geil!

Der Trailer

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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