MINIONS - Die gelben Kultviecher erobern das Kino!

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MINIONS – Die gelben Kultviecher erobern das Kino!

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Wer hätte das gedacht: Die putzigen Sidekicks von Superschurke Gru in den beiden „Ich – Einfach unverbesserlich„-Filmen machen sich selbstständig und sorgen ab morgen in ihrem eigenen Kinofilm für überstrapazierte Lachmuckis – Glückwunsch, Minions! Aber haben die gelben Freaks, die ein merkwürdiges Kauderwelsch aus mehreren Sprachen brabbeln, überhaupt das Zeug für einen eigenen Film?

Minions regieren

Das war natürlich nur eine rhetorische Frage. NATÜRLICH haben sie das! Ich jedenfalls amüsierte mich köstlich im Kino – obwohl ich zugegebenermaßen schon immer ein erklärter Minions-Fan war. Aber wer ist das denn bitte nicht? Wie kalt muss euer Herz sein, wenn es bei diesem Anblick nicht wenigstens schmunzeln müsstet?!

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Das ist Kevin. Er würde dich gern näher kennenlernen. (© Universal)

Na also. Gut, wer per se nicht auf CGI und lustige Filme steht, wird vermutlich auch hieran keinen Spaß haben. Aber all jene, die über Animationsspäße wie „Baymax„, „Drachenzähmen leicht gemacht“ oder eben „Ich – Einfach unverbesserlich“ lachen können, müssen die Minions natürlich im Kino gesehen haben – da führt schlicht und einfach kein Weg dran vorbei!

Superschurke gesucht!

Minions“ funktioniert im Stile einer „Origin Story“: Was haben die knuffigen gelben Winzlinge gemacht, bevor sie zu den treuen Adjutanten von Ex-Superschurke Gru geworden sind? Nun, was macht man als hilfloser Winzling, der den Gefahren der Welt schutzlos ausgeliefert ist? Man sucht sich Schutz bei Größeren und Stärkeren. Also haben sich die Minions seit Anbeginn der Zeit denjenigen angeschlossen, in deren Gesellschaft sie die größten Überlebenschancen hatten – und das waren, ganz darwinistisch gesehen, meistens ziemlich gemeine Typen: Ob T-Rex, Dracula oder Napoleon – die Minions hatten stets besonders schurkige Meister.

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Auf der Suche nach einem neuen Superschurkenmeister: Bob, Kevin und Stuart (© Universal)

Doch die Minions haben so ein gewisses… nun… „Talent“: Irgendwie reiten sie jeden ihrer Meister stets ungewollt in die Scheiße. Kann ja auch keiner ahnen, dass Dracula nicht so auf Sonnenlicht steht! Nachdem sie so im Laufe der Weltgeschichte einen Meister nach dem anderen dahingerafft haben, ziehen sich die Minions schließlich in eine einsame Höhle in der Antarktis zurück, um dort ein neues Leben zu beginnen.

Als das gelbe Volk nach Jahren der Isolation in Depression zu versinken droht, ziehen drei von ihnen – Kevin, Bob und Stuart – aus, um eine neue Heimat für die Gelblinge zu suchen. Nach beschwerlicher Reise landen sie schließlich in New York und erfahren dort von einer geheimen Superschurken-Versammlung, auf der sie die größte amtierende Schurkin überhaupt kennenlernen: Scarlett Overkill! Der Beginn einer verrückten Reise, die in London endet, wo die Minions… zum König gekrönt werden!

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Scarlett Overkill plant einen Supercoup – die Minions sollen helfen (© Universal)

Banana?

Letztlich muss man zu den Minions auch gar nicht mehr viel sagen – die Viecher sind einfach Kult! Ich persönlich fand die Story mit Scarlett Overkill und dem Kronjuwelenraub nicht so wirklich gelungen und hätte lieber mehr von den historischen Schurken gesehen, denen die Minions gedient haben – doch das ist sicher Geschmackssache. Letztlich kommt es gar nicht so sehr auf die Story an, sondern vielmehr auf die vielen kleinen Gags, Popkulturzitate und Slapstickeinlagen, die einem hier im Sekundentakt um die Ohren fliegen. Das hat jetzt nicht so viel Tiefgang wie bei einigen anderen großen CGI-Filmen der Marke „Oben“ oder „Toy Story 3“, aber muss es ja auch gar nicht.

Manchmal will man ja auch einfach nur schallend lachen – und dafür ist das „Minions„-Movie einfach perfekt! Sowohl für Kids als auch ältere Semester.

Fazit:

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Der Trailer:

Das Cover:

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

2 Kommentare

  1. Ich habe mir heute die Minions im Kino angesehen und konnte nicht genug kriegen! ;)
    Vor allem solche Einlagen wie die, dass die Beatles über die Abbey Road liefen, haben mir total gefallen. :) Scarlet fand ich an manchen Stellen zu übertrieben, zum Beispiel als sie den Minions, bzw. Bob, nicht verzeihen konnte, dass er die Krone aufhatte- nicht mal als er sie ihr gab! Ich meine- Hallo?! Wer kann den minions nicht verzeihen?? Die Liebesbeziehung zwischen Scarlet und Herb fand ich aber trotzdem total süß… ^^
    Liebe Grüße,
    Mia

    • Ich habe den Minion-Film heute erst auf DVD gesehen, da ihn meine Kinder geschenkt bekommen haben. Ich muß Dir aber Recht geben: Scarlet Overkill ist schon manchmal etwas „übertrieben“. Aber der Film hat mich und meine Kinder so begeistert, dass es schnell vergessen ist…

      LG
      Christina

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