It Comes At Night - IT COMES AT NIGHT - ein Kinopflichttermin für jeden Horrorfan!

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IT COMES AT NIGHT – ein Kinopflichttermin für jeden Horrorfan!

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2017 war mal wieder ein famoser Jahrgang für Horrorfilme. Und es waren nicht unbedingt die erwarteten Kandidaten wie „Rings“, „Alien: Covenant“ oder „Der Dunkle Turm“, die uns den Atem raubten, sondern vielmehr die kleinen Produktionen: „Annabelle 2“, „Get Out“, „A Ghost Story“ oder (ja!) „mother!“ zum Beispiel – Filme, die vergleichsweise schmales Budget durch unfassbar gute Atmosphäre auszugleichen wussten. Ach – und „Es“ natürlich, keine Frage! Mit „It Comes At Night“ kommt nun ein weiterer Horror-Kracher aus dem Kinojahr 2017 endlich auch bei uns ins Kino.

Guter Horror braucht keine Blutfontänen!

Auch wenn das ausgewählte Bild oben natürlich etwas reißerisch ist, handelt es sich bei „It Comes At Night“ doch um einen Film, der gerade deshalb so furchterregend ist, weil er Dinge eben nicht explizit zeigt, sondern stattdessen perfide mit unserer Vorstellungskraft spielt. Der Film von Regisseur Trey Edward Shults handelt von Paul (Joel Edgerton), seiner Frau Sarah (Carmen Ejogo) und ihrem von permanenten Albträumen geplagten Teenie-Sohn Travis (Kelvin Harrison Jr.), die sich in ein einsames Haus im Wald zurückgezogen haben. Aus gutem Grund: Eine tödliche Pandemie hat einen Großteil der Menschheit dahingerafft.

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Sicher is sicher, ne? (Bild: Universum Film)

Als eines Tages das fremde Paar Will (Christopher Abbott), Kim (Riley Keough) ihr junger Sohn Andrew (Griffin Robert Faulkner) vor der Tür stehen, gehen Paul und seine Familie das Risiko ein und nehmen die Schutzsuchenden auf. Es gibt nur zwei Regeln, die diese beachten müssen: Die rote Eingangstür ist der einzige Zugang zum Haus und sie darf niemals offen stehen. Nachts verlässt niemand das Haus. Zunächst funktioniert die neue Hausgemeinschaft – bis eines Nachts die rote Tür sperrangelweit offen steht…

Paranoiakino vom Feinsten

Wie gesagt: Shults bedient sich hier eher psychologischer Horrormotive als offensichtlicher Schreckgespenster – auch wenn der Trailer vielleicht anderes suggerieren mag. Ausnahme: Die Albträume von Travis, in denen man dann doch mal klassische Horrorschockkost serviert bekommt. Der Rest ist fantastisch gefilmtes Paranoiakino, dessen Auflösung richtig weh tut.

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Ist Paul paranoid oder ist seine Angst vor den Fremden gerechtfertigt? (Bild: Universum Film)

Will sagen: „It Comes At Night“ ist ein herrlich albtraumhafter postapokalyptischer Survival-Horrorfilm, der euch auch ohne Gore-Orgien und klassische „Buh!“-Effekte das Blut in den Adern gefrieren lassen wird. Eine erfrischende Abwechslung vom – seien wir doch ehrlich! – mittlerweile etwas öde gewordenen Mainstream-Horror. Solltet ihr euch ansehen!

It Comes At Night – der Trailer

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Davor habe ich jahrelang als Redakteur für diverse Filmmagazine gearbeitet sowie für einschlägige Metalmedien geschrieben und fotografiert. Lieblingsfilme? Zu viele. Unter anderem aber die „The Raid“-Filme, „Into The Wild“ und „Adams Äpfel“. Lieblingsserien? "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Game Of Thrones", "Mad Men" und und und. Musikalisch kann man mich - wenn man wollte - mit Bands wie Ghost, Kvelertak, Mantar, Parkway Drive und, klar, Maiden gefügig machen. Besucht mich doch mal bei Instagram, wo ich meine Livebilder aus dem Metal- und Rock-Game zur Schau stelle: @67rocks.

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