Die EMP Popcornkiste zum 27. August 2015

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Die EMP Popcornkiste zum 27. August 2015

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In dieser EMP Popcornkiste haben wir mal keine Blockbuster, sondern ein paar Indie-Tipps am Start. Was natürlich auch daran liegt, dass heute gar keine Blockbuster anlaufen. Egal. Jedenfalls können wir euch in dieser Woche das Comedy-Drama „Frank“, das N.W.A.-Biopic „Straight Outta Compton“ und das Fantasy-Abenteuer „Das Märchen der Märchen“ ans (offene) Herz legen.

FRANK

frank-posterHalleluja – der Sundance-Hit „Frank“ von Regisseur Lenny Abrahamson kommt ins Kino! Eigentlich wäre das ein Grund zur Freude – doch in Großbritannien lief das coole Indie-Comedy-Drama bereits Mitte 2014 im Kino und ist dort auch schon seit fast einem Jahr fürs Heimkino erhältlich. Sprich: „Frank“ ist inzwischen eigentlich ein ziemlich alter Hut. Aber da kann er ja nichts dafür, insofern: Zieht euch das gute Stück unbedingt im Kino rein – ihr werdet mit einem faszinierenden Film belohnt werden. Zum Inhalt: Durch einen Zufall landet Möchtegern-Musiker Jon (Domhnall Gleeson, „Ex Machina„) als Keyboarder bei der Rockband Soronprfbs um Frank (Michael Fassbender, „Inglourious Basterds„), die wegen Theremin-Spielerin Clara (Maggie Gyllenhaal) den ersten Gig ordentlich in den Sand setzen. Trotzdem beschließt die Truppe, sich in ein Haus im Wald zurückzuziehen und ein Album aufzunehmen. Soweit, so normal. Alles andere als normal ist allerdings, dass Bandleader Frank einen überdimensionalen Papiermaché-Kopf trägt. Immer. Also, so IMMER – selbst unter der Dusche. Je länger die Band aufeinander hockt, desto schräger wird das Ganze. Ich weiß, klingt alles komisch – aber schaut euch wenigstens mal den Trailer an, der einen guten Eindruck vom ganz besonderen Witz des tief drinnen eher traurigen Films vermittelt.

STRAIGHT OUTTA COMPTON

straight-outta-compton-posterGut, einige Hip-Hop-Hasser werden angesichts dieser Filmempfehlung vielleicht kotzen, aber sei’s drum: Die Musikbiografie „Straight Outta Compton“ erzählt die Geschichte der kalifornischen Hip-Hop-Legende N.W.A. und wird nicht von ungefähr als Oscar-Kandidat gehandelt. Ich gebe zu, dass mir kontemporärer Hip-Hop auch größtenteils den Buckel runterrutschen kann, aber N.W.A. – bestehend aus den Rappern Arabian Prince, Dr. Dre, Eazy-E, Ice Cube und später DJ Yella und MC Ren – gilt als eine der ersten Gangsta-Rap-Crews und hat diesem Genre Wege geebnet. Unabhängig von der musikalischen Ausrichtung, die man mögen kann oder nicht, liefert „Gesetz der Rache“-Regisseur F. Gary Gray hier einen packenden Film ab, der sowohl informativ als auch unterhaltsam und bewegend ist. Wenn man mal über den Metal-Tellerrand hinausschauen und die Hintergründe des Gangster-Raps verstehen möchte, dann am besten mit diesem tollen Biopic.

DAS MÄRCHEN DER MÄRCHEN

Zum Schluss noch was für die Fantasy-Freunde: „Das Märchen der Märchen“ von Matteo Garrone („Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra“), eine Adaption der Märchensammlung „Fünftagewerk“ („Pentameron“) vom italienischen Schriftsteller Giambattista Basile. Der Film erzählt drei Geschichten aus drei verschiedenen Königreichen: Die Königin von Longtrellis (Salma Hayek, „Das Schwergewicht„) wünscht sich einen Sohn und lässt ich dafür auf einen teuflischen Pakt ein, in Strongcliff stellt dessen Herrscher (Vincent Cassel) zwei mysteriösen Schwestern nach und in Highhills vernachlässigt der König (Toby Jones) seine Tochter, die einen ungewöhnlichen Freier hat. Herrlich bunte Bilder, tolle Mimen und zeitlose Geschichten machen „Das Märchen der Märchen“ zu einem lohnenden Kinobesuch. Mitunter geht es sogar ein wenig blutig zu:

Viel Spaß im Kino!
Ben

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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