Rise Against veröffentlichen „Long Forgotten Songs“

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Rise Against veröffentlichen „Long Forgotten Songs“

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Rise Against haben mit ihrem letzten Album „Endgame“ den Punk bis an Platz 1 der hiesigen Charts gebracht. Nun warten alle Fans auf ein neues Lebenszeichen. Bevor es nun zum nächsten Studioalbum geht, wird ein dickes Paket an B-Seiten erhältlich sein.

Man legt die Beine hoch im Chicago. Zumindest, wenn man Joe Principe Glauben schenken darf, als er sich per Telefon meldet. Zum neuen Album will er nichts sagen und ein „wir werden sehen“ ist auch schon das Ende der Fahnenstange. Rise Against haben den Sommer über nicht viel gemacht und man widmete sich wieder den Familien. Die Tour zum letzten Album steckte alle noch in den Knochen, wie Joe erklärt. „Es war ein hartes Stück Arbeit, hat uns aber sehr viel Spaß gemacht“. So der Gitarrist.

RiseAgainst-Live

Den Finger erheben Rise Against öfters mal gegen Dinge, die ihrer Meinung nach nicht OK sind.

Nun also mit „Long Forgotten Songs: B-Sides & Covers 2000 – 2013“ beginnt ein neuer Abschnitt in der Bandgeschichte. Ein Album, welches mit 26 Songs an Spielzeit sicher nicht geizt und welches ganz klar aufzeigt, dass die Band nicht nach dem Prinzip „nix für viel Geld“ zu haben ist. „Es ist ein Stück Rise Against“, so Joe zu „Long Forgotten Songs“. „Es ging uns darum, dass wir diese Stücke gesammelt veröffentlichen wollten, da sie wirklich gut sind.“ So spricht Principe von Songs seiner Lieblingsbands, die eben irgendwann man B-Seiten waren und er froh darüber sei, dass die Sachen irgendwann mal regulär veröffentlicht wurden. „Wir wollten diese Stücke einfach nicht unter den Tisch fallen lassen, da der Fan durch die Songs noch mehr Einblick bekommt, wie es bei uns abgeht.“

JoePrincipe

Joe Principe, ein angenehmer Zeitgenosse mit viel Sinn für Humor

So tummeln sich auf „Long Forgotten Songs“ Kracher wie das Sick Of It All Cover „Built To Last“ oder „Ghost Of Tom Joad“ von Rage Against The Machine. Aber auch „Boy‘s No Good“ oder „Minor Thread“ sind ein Durchlauf wert. Aber auch Demos und Liver-Versionen von Songs kommen hier zum Zuge und machen klar, dass wirklich sämtliche Schubladen der Band nach potentiellen Songs durchsucht worden sind. „Wir wollten den Fans hierbei nichts vorenthalten und mit ganz offenen Karten spielen“, so Principe. Summa summarum muss gesagt werden, dass Rise Against mit „Long Forgotten Songs“ ein amtliches Paket geschnürt haben, welches sich auf jeden Fall lohnt. So werden die klaffenden Löcher in der Diskografie der Herren perfekt geschlossen und das Warten auf ein neues Studioalbum verkürzt.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

Ein Kommentar

  1. Joe ist Bassist nicht Gitarrist, ansonsten super Artikel :)

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