Faith No More veröffentlichen „Superhero"

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Faith No More veröffentlichen „Superhero“

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1997 war das Jahr! „Album Of The Year“ wurde veröffentlich und markierte auch das letzte Studioalbum der Band Faith No More. 18 Jahre später schimmert „Sol Invictus“ bereits am Horizont. Doch zuerst gibt es noch einen weiteren Song.

Der 15. Mai muss im Kalender rot angestrichen werden. Genau an diesem Tag wird mit „Sol Invictus“ das neue Album der Band Faith No More erscheinen. Das erste nach 18 Jahren Studioabstinenz. Die Wellen schlagen natürlich im Vorfeld schon hoch und der „öffentliche Druck“ hat die Band anscheinend dazu bewogen, „Superhero“ zu veröffentlichen. Neben „Motherfucker“ nun der zweite Song des siebten Albums um Frontmann Mike Patton.

FaithNoMore-SolInvictus

Das Artwork von „Sol Invictus“ wurde nun ebenfalls veröffentlicht.

 

Nun hat sich auch Keyboarder Roddy Bottum in einem neuen Interview dazu geäussert, was die Band erneut motiviert.

„Wir waren wirklich gelangweilt von dem, was wir gemacht haben und darüber hinaus hatten wir den Eindruck, dass es da draußen viele Menschen gibt, die uns beobachten und sich auch inspiriert fühlen durch das, was wir als Künstler machen. Anstatt aber nun alte Songs auf großen Bühnen immer und immer wieder zu spielen, nun, das fühlte sich irgendwie billig und zu leicht an. Außerdem wäre es eine zu sichere Nummer gewesen. Das sind einfach nicht wir.“

 

FaithNoMore

Faith No More sind nicht nur optisch Heilsbringer. Auch für viele Bands sind sie ein großes Vorbild.

 

Bereits im letzten Jahr haben sich Faith No More dazu geäußert, neue Songs aufnehmen zu wollen. Der Informationsfluss war aber etwas spärlich und letztendlich konnte man nur ahnen, wann man mit neuem Material rechnen konnte. Mit „Motherfucker“ konnte man auch ein erstes Lebenszeichen absetzen.

 

Hinsichtlich der Platte „Sol Invictus“ findet Bottum auch noch ein paar erklärende Worte.

„Es ist eine Rückkehr zu unseren Wurzeln und es ist sehr gothic-lastig. Es bewegt sich in sehr dunklen Gefilden und hat sehr düstere Töne.“ Auch für Mike Patton findet Bottum lobende Worte. „Er hat einen super super großartigen Job gemacht. Ich bin ein sehr großer Fan seiner Texte. Ich liebe was er textlich macht. Es gibt auf dem Album ein paar witzige Wortspiele und es gibt auch Passagen, die sich auf uns als Band beziehen.“

Mike Patton

Dieser Mann ist Genie und Wahnsinn in einer Person. Mike Patton kann Angst machen.

 

Macht Lust auf mehr, oder? Uns liegt das Album bereits vor und wir können verraten, dass „Sol Invictus“ ein typisches Faith No More Album geworden ist. Der schmale Grad zwischen Genie und Wahnsinn wird von Mike Patton in beeindruckender Art und Weise gelebt, ohne dabei seine Ausflüge zu Fantomas, Mr. Bungle oder auch Tomahawk zu dominant einzubringen. Rundum, es ist ein Album geworden, welches besser nicht hätte ausfallen können. Aber lauscht erst mal bei den Kollegen von BBC den Song „Superhero“ und ein paar Worte von Bill Gould. Der ursprüngliche Youtube-Link geht aufgrund der lieben GEMA mal wieder nicht.

 

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

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