EMP Plattenkiste zum 05. Juli 2013

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EMP Plattenkiste zum 05. Juli 2013

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EMP Plattenkiste

Die EMP Plattenkiste findet quasi im Auto statt in diesen Tagen! Eben noch auf dem With Full Force Festival In Flames und Co angeschaut, machen wir uns gerade schon wieder abreisebereit für das Vainstream Festival, um die Schweden ein weiteres Mal zu sehen. Aber hey: In Flames sind nicht Alles. Auch diese Woche haben wir uns wieder bemüht ein paar Platten für euch rauszusuchen, die nicht im Schrank fehlen dürfen, beziehungsweise bei uns eingeschlagen haben wie ne Bombe. Wir lassen euch dann mal alleine mit der EMP Plattenkiste und packen weiter unsere sieben Sachen. Das Bekannte noch zum Schluss: Die EMP Plattenkiste zum 05. Juli startet jetzt durch.

Sepultura-Kairos

Ein Knaller, nach wie vor. Kairos von Sepultura

Den Anfang machen die Brasilianer von Sepultura. Die befinden sich ja im Moment im Studio um den Nachfolger von „Kairos“ einzuspielen. Mit dabei ist auch Dave Lombardo. Aber wenn wir schon bei „Kairos“ sind, bleiben wir doch hier. Endlich ist das 2011er Album auf Vinyl zu haben. Doppel-Vinyl um genau zu sein. Um alle vier Seiten zu füllen, gibt es die 17 Kracher, die schon von der Deluxe-CD- Version bekannt sind. „Relentless“, „Dialog“ oder aber eben der The Prodigy Kracher „Firestarter“ knallen immer noch. Und bei Sepultura kann man sich sicher sein, dass auch der Nachfolger von „Kairos“ amtlich wird.

Letlive-TheBlackestBeautiful

Schicker Post-Hardcore mit dunkler Note. Letlive

Weiter geht es mir den Amerikanern von Letlive. Eigentlich sollten sie ja sonnige Musik machen, wenn man schon aus dem sonnigen Kalifornien kommt, aber weit gefehlt. Letlive bewegen sich im Post-Hardcore-Umfeld und servieren auf „The Blackest Beautiful“ auch eine amtliche Portion Dunkelheit und Schwere in ihre Songs. So sind Songs wie „Dreamer‘s Disease“ durch treibende Passagen gezeichnet, um im nächsten Moment dann wieder ruhige Töne anklingen zu lassen. Das vierte Album von Letlive ist bis dato ihr stärkstes, da neben mehr Abwechslung durch die Songs auch die gesamte Produktion besser zum Tragen kommt. Schönes Ding!

CannibalCorpse-Bloodthirst

Auf Vinyl und unzensiert. Cannibal Corpse mit „Bloothirst“

Alben, die zeitlos sind und darüber hinaus noch mit dem Cover für Aufregung sorgen, ist man irgendwie aus dem Hause Cannibal Corpse gewohnt. Nun erscheint das 1999er Album „Bloodthrist“ erneut auf Vinyl. Metal Blade erklärte sich bereit, der Nachwelt erneut die Songs wie „Pounded Into Dust“, „Dead Human Collection“, „Raped By The Beast“ und „The Spine Splitter“ zu bescheren. Das Fette an der Sache ist, dass das Vinyl nicht mit dem zensierten Cover erscheint, so dass man mit „Bloodthirst“ direkt auf seine Kosten kommt.

FuManchu-ReturnToEarth

Fu Manchu lassen alte Tage wieder aufleben

Return To Earth“ klingt im Falle von Fu Manchu schon etwas witzig. Die Stoner Rocker sind zumindest soundmäßig derbe auf dem Boden und machen ihr Ding ja nicht erst seit gestern. Nun eben eine Neuauflage der lange Zeit vergriffenen Platte „Return To Earth“, die insgesamt 9 Songs beinhaltet. Die meisten der Stoner-Kracher stammen von Singles aus den Jahren 1991 bis 1993, die mit Zusatzmaterial nun ihren Weg auf dieses Vinyl gefunden haben. Am Schlagzeug bei den Songs befindet sich übrigens Nebula- Drummer Ruben Romano, der den Songs eine gewisse Note und amtlich Wums verpasst.

Converge-CaringAndKilling

Demos und ganz alte Songs findet man auf „Carring And Killing“ von Converge

Converge haben sich über all die Jahre zu sowas wie Redaktions-Lieblingen entwickelt. Zurecht, wenn man die krude Mischung aus Hardcore mit allerlei Einflüssen anschaut. Die ganz frühen Jahre sind für viele aber nach wie vor nicht präsent, was sich mit „ Caring And Killing: The Early Years 1991-1994“ ändern soll. Teils erste Demos, teils (damals) neue Songs und vor allem die derben Songs von „Halo In A Haystack“ sind unter den 15 Songs zu finden. Aber auch von Split EPs mit befreundeten Bands, schreckte man nicht zurück um einen runden und gesunden Abgang hinzulegen. Selbst die alten Songs zeigen klar, dass der Wahnsinn der Band Converge innewohnt.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

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