EMP Plattenkiste - Die EMP Plattenkiste zum 21.10.2016

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Die EMP Plattenkiste zum 21.10.2016

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EMP Plattenkiste Banner 2015Die EMP Plattenkiste startet erneut! Ab geht es in die nächste Runde in Sachen „Neuheiten der Woche“. Auch dieser Freitag hat so manches Album im Gepäck, welches im heimischen Schrank nicht fehlen darf. Damit dieses Unterfangen aber auch erfolgreich verläuft, haben wir die geilsten Dinger der Woche wieder zusammen gefasst. Schaut rein und lasst euch von der EMP Plattenkiste zum 21. Oktober 2016 inspirieren. 

Wovenwar – Honor Is Dead

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Zweites Album und wieder ein starkes Ding. Wovenwar haben den Dreh raus.

Wovenwar sind die Antwort an Tim Lambesis, als der geistige Klappspaten As I Lay Dying an die Wand gesetzt hat. Nun, es war irgendwie klar, dass sich begnadete Musiker nicht von einem durchgeknallten Sänger aufhalten lassen. Was tun? Verbrannte Erde verlassen, neue Band gründen und mit einem neuen Sänger angreifen. Das gleichnamige Debüt „Wovenwar“ war für mich die Offenbarung. Sänger Shane Blay war mir durch seine andere Band „Oh, Sleeper“ schon bekannt und diese liebte ich über alles. Jetzt greift man mit „Honor Is Dead“ erneut an. Was bleibt zu sagen? Wovenwar sind musikalisch sehr an „As I Lay Dying“ ausgerichtet, jedoch gewinnt die Musik durch die Überstimme von Shane einfach an Tiefe und Dimension. Um nun nicht auf alten Pfaden zu wandern, bewegen sich Wovenwar aber auch streckenweise in melodischeren Gefilden, was dem harten Grundtenor sicherlich keinen Abbruch tut. Weil Wovenwar sind erhaben und regieren! Definitiv ein Highlight!

Jimmy Eat World – Integrity Blues

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Jimmy Eat World haben ein Album geschrieben, was Parallelen zu „Clarity“ hat.

Jimmy Eat World müssen sich immer an dem Album „Clarity“ messen lassen. Die Emo-Speerspitze konnte zwar mit „Bleed American“ ein wahrlich starkes Album nachlegen, aber dem ein oder anderen Fan war es zu ruppig. Man wollte einen leidenden Jim Adkins. Auch die Folgejahre waren davon gezeichnet, dass man jedes Album mit dem Werk aus dem Jahre 1999 verglich. Nicht fair, aber so sind Fans nun mal. Jetzt ist aber „Integrity Blues“ da, was „Damage“ ablösen soll. Was soll man sagen? Hits wie „Through“ lassen die alten „Clarity“-Zeiten aufleben und man ist schock-verliebt. Aber auch mit der Single „Sure And Certain“ kann man locker überzeugen. Keine Frage, Jimmy Eat World haben sich bemüht an alte Tage anzuknüpfen und dies schafft man auch umgehend mit den 11 vorliegenden Songs. Nun können wir uns zurücklehnen, weil „Clarity“ einen Nachfolger hat.

 Bolt Thrower – The Best Of Bolt Thrower

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Ein Best Of, welches stärker nicht sein könnte. Wobei Bolt Thrower ja nur Hits hatten.

Muss man zu Bolt Thrower noch was sagen? Falls ja, bitte ganz nach Hinten und schämen! Kaum eine andere Band hat den Death Metal so geprägt. Und kaum eine Band hat sich so wenig um Erwartungen gekümmert wie die Briten. Wer Online Shops nach Merch durchforstete weiß, dass es dieses nicht gibt. Wer was will kann dies nur auf den Konzerten kaufen und zu dem Preis, den die Band für richtig ansieht. Wohlgemerkt: Stets günstiger als Merch von anderen Bands auf ihren Konzerten. Die Engländer haben sich nie etwas vorschreiben lassen. Auch ein neues Album gab es seit 2005 nicht. „Those Once Loyal“ war der Schlussstrich, der nun endgültig nach dem Tod von Drummer Martin Kearns gezogen wurde. Die Band ist Geschichte. Nun gibt es zu einem Spottpreis „The Best Of Bolt Thrower„, welches Granaten wie „Cenotaph“ oder „World Eater“ beinhaltet. Auch „The IVth Crusade“ darf nicht fehlen. Herrlich!

 Obituary – Ten Thousand Ways To Die

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Eine EP von Obituary. Zwei neue Songs und zig Aufnahmen von Konzerten. Da bekommt man was für sein Geld.

Ein kurzes, wenn auch starkes Lebenszeichen von Obituary. Ja, was habe ich mich über „Inked In Blood“ gefreut und die Band aus Florida wieder hoch und runter gehört. Ja, es ist eine Legende und darüber streite ich auch sicher mit keinem Musikfreund. Nun gibt es einen Nachschlag in Form der erweitertenden EP „Ten Thousand Ways To Die„. Neben dem Song „Loathe“ und dem Titeltrack „Ten Thousands Ways To Die“ gibt es auch eine amtliche Portion an Livematerial. Da kommen Klassiker wie „Intoxicated“, „Dying“ oder „Don’t Care“ zum Vorschein. Insgesamt wurden 11 Songs live aufgenommen und hier zum Besten gegeben. Selbstverständlich in fetter Aufnahmequalität, damit der langsame und morbide Sound schön zum Vorschein kommt. Und ja, auch der Klassiker „Slowly We Rot“ ist vorhanden. Für eine EP ein wirklich dickes Paket, welches sich definitiv lohnt. Und deshalb die perfekte Einstimmung für die anstehenden Konzerte der Band mit Exodus und Prong.

Harakiri For The Sky – III: Trauma

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Endlich gibt es das dritte Album von Harakiri For The Sky auf Vinyl. Wurde ja auch Zeit.

Wenn man ehrlich ist, dann muss man sagen, dass man der Sache überdrüssig ist. Man ist es manchmal schon leid, dass man immer wieder die selben Sachen hören muss. Bands, die nicht bewegen, kein Herz und keine Seele haben bzw. das Wort „innovativ“ anscheinend nicht kennen. Da sind es die kleinen Momente, die das Herz des Musikjournalisten höher schlagen lassen, wenn es eine Band doch schafft. Harakiri For The Sky waren eine dieser Bands für mich. Kaum ein anderes Album habe ich so sehnlich erwartet wie „III: Trauma“. Dieses Jahr haben es die Österreicher veröffentlicht und gezeigt, dass Post-Black-Metal so unfassbar emotional sein kann. Es treffen dunkle Seiten auf melodische Momente. Hier ruhen Zerstörung und Liebe in einem Song. Und ja, das Album ist für Fans von Der Weg Einer Freiheit sehr zu empfehlen. Nun gibt es das Album endlich auf Vinyl, yeah!

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

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