Black Sabbath tragen leicht am Erbe des Rocks

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Black Sabbath tragen leicht am Erbe des Rocks

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In den letzten Jahren hörte man überwiegend von Ozzy Osbourne, wenn es um seine Reality- Show ging. Natürlich wurden hier und da auch Konzerte gespielt, aber die Sensation des Jahres 2013 ist definitiv die Tatsache, dass Black Sabbath ein neues Album machen.
„Black Sabbath machen ein neues Album?“
„Ja, in der Tat!“
„Reden wir von der Band Black Sabbath? Die mit dem Song ‘Paranoid‘?“
„Genau die!“
„Kann nicht sein! Der Ozzy ist doch durch. Oder wie erklärst Du Dir sein Verhalten in seiner Show?“
Schulterzucken auf beiden Seiten –

Nein, es handelt sich hierbei um kein Drehbuch oder sonstiges. Diese Wortwechsel fand vor etwa 4 Monaten statt, als einem Freund berichtet wurde, dass Black Sabbath erneut das Studio entern werden um ein neues Album zu produzieren. Nun sind in der Zwischenzeit ein paar Tage vergangen, wobei die Menschheit sich immer noch im Dunklen befindet, was den Stand des neuen Albums von Black Sabbath betrifft. Ein paar Fakten gibt es aber schon.

BlackSabbath

Black Sabbath im Jahre 2013. Ohne ihren Drummer Bill Ward!

Die Originalbesetzung von damals hat man wieder für sich entdeckt! Alle? Nein, leider nicht! Schlagzeuger Bill Ward ist nicht mit von der Partie, da man sich im Vorfeld nicht auf vertragliche Dinge einigen konnte. Ward wird ersetzt von Brad Wilk, welcher vielen Musikliebhabern als Drummer von Rage Against The Machine und Audioslave bekannt sein sollte. Klingt strange? Ist es irgendwie auch, aber Wilk ist ein begnadeter Schlagzeuger und somit der ideale Mann für Aufnahmen.
13“ soll der Titel des Albums lauten, welches aber das 19. Album der Band darstellt, die sich im Jahre 1969 gegründet hat. Wobei Geezer Butler jüngst mitteilte, dass es sein kann, dass sich der Titel nochmals ändert. Veröffentlichungstermin? Nun ja, man spricht von Juni! Mehr ist auch noch nicht bekannt. Songtitel? Hier gibt es einige, die sogar von Black Sabbath mehr oder weniger bestätigt wurden. Neben „Age Of Reason“ und „Dear Father“, sprach man auch von „Loner“ und „Methademic“. Von drei Songs gab es sogar schon mal was auf die Ohren, was wir euch nicht vorenthalten möchten.

 

BradWilk

Brad Wilk trommelte das neue Album für Black Sabbath ein

„God Is Dead“ stellt mit 9 Minuten Spielzeit einen wahren Brocken dar. Nietzsche wird zitiert und dies in bester Black Sabbath-Manier. Gänsehaut hier, peitschendes Schlagzeug da, der Bass wummert und Iommi spielt, als ob er um sein Leben spielen würde. Großes Kino der alten Schule. Bei „Epic“ geht es nicht minder schlagkräftig zur Sache, wenn auch hier eher Doom im Vordergrund steht. Wobei: Black Sabbath mit irgendwas zu vergleichen ist, als komme der Berg zum Propheten. Iommi zeigt auch hier wieder, zu was er an der Gitarre fähig ist. Mit 7 Minuten ist der Song kürzer als „God Is Dead“, aber sicherlich genauso anspruchsvoll und beeindruckend. „End Of The Beginning“ ist aber wohl am eindrucksvollsten, wenn ein Fazit bis hier gezogen werden muss. „Is This The End Of The Beginning/Or The Beginning Of The End“, singt Osbourne direkt nach dem Eingangs-Riff, welches mit dem 1970er Song „Black Sabbath“ locker mithalten kann. Ein Brett, welches sich gewaschen hat, entwickelt sich in der Spieldauer von ca. 8 Minuten. Filigraner Bass, rollende Drums und imposante Gitarrenarbeit zeigen auf, dass Black Sabbath nach wie vor musikalische Genies sind.

Man kann gespannt sein, wie die (anscheinend) 13 finalen Songs im Gesamten klingen. 16 Tracks wurden aufgenommen und man entscheidet sich nun, welche auf den Tonträger kommen sollen. Ob es bei 13 Songs bleibt oder ob das Album „13“ getauft wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Gezeigt sollte allerdings schon sein, dass man dem neuen Album von Black Sabbath ehrfürchtig entgegen fiebern kann und muss.

Autor: Peter

Ich schreibe seit 2009 für EMP, von Produkttexten über Reviews bis hin zu Beiträgen im Blog. Meine größte Passion ist meine Familie und die Fotografie sight-of-sound.de!. Ich lebe in Hamburg, liebe Platten, Filme, Konzerte und gute Bücher. Musikalisch bin ich weniger engstirnig, denn letztendlich muss Musik gut gemacht sein und mich packen!

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