Trauer um CARRIE FISHER: Die "Star Wars"-Ikone ist mit 60 Jahren verstorben

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Trauer um CARRIE FISHER: Die „Star Wars“-Ikone ist mit 60 Jahren verstorben

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Traurige News aus dem Filmbiz: Carrie Fisher, die als Prinzessin Leia in den ersten drei „Star Wars“-Filmen zur Ikone einer ganzen Generation avancierte, ist am 27. Dezember 2016 an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Die Kult-Schauspielerin, die 2015 in „Das Erwachen der Macht“ ihr „Star Wars“-Comeback gefeiert hatte, wurde 60 Jahre alt.

Ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich hasse es Nachrufe zu schreiben. Macht man es, hat man irgendwie das Gefühl, auf den newsgeilen Medienzug aufzuspringen. Macht man es nicht, ist das irgendwie auch nicht richtig. Von daher ist hier im EMP-Filmblog ein kurzer Nachruf auf „Star Wars“-Legende Carrie Fisher einfach unerlässlich – schließlich hat sie als Prinzessin Leia die Kindheit und Jugend vieler von uns maßgeblich geprägt.

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Eine der ikonischsten Szenen der Filmgeschichte: Prinzessin Leia als Sklavin von Jabba the Hutt (© Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

Die ikonische Szene aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ von 1983, in der Leia von Schwabbelmonster Jabba the Hutt als Sklavin gehalten wird, ist ebenso unvergesslich wie kontrovers – schließlich war sie für viele der Inbegriff weiblicher Demütigung. Fisher selbst distanzierte sich später von diesem Outfit und forderte sogar von Daisy Ridley, Darstellerin von Rey in „Das Erwachen der Macht“, in einem selbst geführten Interview: „Sei keine Sklavin, wie ich es war. Kämpfe gegen das Sklaven-Outfit.“

Natürlich ist es bei weitem nicht nur diese Szene, durch die uns die am 21. Oktober 1956 in Beverly Hills geborene Carrie Fisher in Erinnerung bleiben wird: Sie war schließlich nicht weniger als die einzige weibliche Hauptfigur der größten Weltraumsaga der Filmgeschichte und behauptete sich als taffe Prinzessin im männerdominierten „Krieg der Sterne“. Kann man ja auch einfach von der Seite sehen.

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Leia düst mit den coolen Jungs im Millennium Falken durch die Galaxie (© Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

So berühmt ihr Auftritt in der ersten „Star Wars“-Trilogie war, so schwer hatte sie es danach, weiter in Hollywood Fuß zu fassen – ähnlich wie Kollege Mark Hamill alias Luke Skywalker geriet ihre Karriere nach den drei „Star Wars“-Filmen ins Stocken, während Harrison Ford alias Han Solo dank „Indiana Jones“, „Blade Runner“ und anderen Blockbustern zum Superstar aufstieg. Eher als durch Filmauftritte war sie durch ihre autobiografischen Romane „Postcards from the Edge“ und „Wishful Drinking“ in den Schlagzeilen, in denen sie die Beziehung zu ihrer Mutter und ihre eigenen Drogenprobleme thematisierte. Auch wenn sie nach den 80ern eher wenige Filmrollen in Hollywood hatte, blieb sie doch anderweitig mit der Traumfabrik verbandelt: In den 90ern und 2000ern polierte sie Drehbücher vieler bekannter Filme auf.

Als im März 2013 bekannt wurde, dass Carrie Fisher ihre Leia-Rolle in J.J. Abrams „Das Erwachen der Macht“ wieder aufnehmen würde, war die Freude bei den „Star Wars“-Fans auf der ganzen Welt natürlich riesig: Prinzessin Leia und Han Solo, die auch während der Dreharbeiten zu „Krieg der Sterne“ eine Affäre gehabt haben sollen, nach über 30 Jahren wieder auf der Leinwand vereint – der Wahnsinn!

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Die Rückkehr des Traumpaars in „Das Erwachen der Macht“ (© Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

Nun ist Carrie Fisher im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben, den sie schon am Tag vor Weihnachten während eines Flugs von London nach Los Angeles erlitten hatte.

Mach’s gut, Prinzessin Leia – möge die Macht mit dir sein in einer weit, weit entfernten Galaxis…

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(© Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.)

Bilder: © Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved. Used with permission.

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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