STAR WARS: DER AUFSTIEG SKYWALKERS - unser Review zum wichtigsten Film dieses Kinojahres

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STAR WARS: DER AUFSTIEG SKYWALKERS – unser Review zum wichtigsten Film dieses Kinojahres

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57… 58… 59… sehr verehrte Damen und Herren, es ist jetzt 9 Uhr und eine Minute! Das internationale Embargo zu „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ist damit aufgehoben und unser Filmreview darf nun endlich online gehen! Also, es trug sich folgendermaßen zu: Gestern Vormittag saß ich gespannt wie ein Flitzebogen in der Pressevorführung des letzten Teils der dritten „Star Wars“-Trilogie. Und was ich dabei sah, hörte und fühlte, will ich euch an dieser Stelle kundtun.

Zuallererst einmal: Ich schreibe bewusst kein „richtiges“ Filmreview, sondern einen persönlichen Erfahrungsbericht, weil das Thema „Star Wars“ für jeden von uns mit so vielen subjektiven Emotionen, so viel Geschichte und Erinnerungen verbunden ist, dass es aus meiner Sicht keinen Sinn macht, diesen Film analytisch auseinanderzunehmen. Außerdem gibt es die Problematik von Spoilern – und Spoiler nerven. Teilweise kann man ja heutzutage kaum noch einen Trailer gucken, ohne darin essentielle Details aufgetischt zu bekommen, die man eigentlich lieber erst bei der Sichtung des kompletten Films erfahren hätte.

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Diese Fünf sagen der First Order und allen Spoiler-Doofies den Kampf an (Bild: Lucasfilm Ltd.)

Inhaltsangabe light

Ihr bekommt hier also nur die spoilerfreie „Light“-Variante einer Inhaltsangabe: Während Rey (Daisy Ridley), die Letzte der Jedi, verbissen ihr Training fortsetzt und dabei merkt, dass sie zusehends von dunklen Emotionen wie Wut und Hass geleitet wird, verfolgt der größenwahnsinnige Kylo Ren (Adam Driver) andere Pläne. Er spürt den wiedererstarkten Sith-Lord Palpatine auf, um seine eigene Macht zu festigen. Als die Rebellion um Anführerin Leia (Carrie Fisher, deren Szenen aus unveröffentlichtem Material von „Das Erwachen der Macht“ erstellt wurden) mit Hilfe von Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac), Chewbacca und C-3PO die Nachricht von einem unbekannten Spion erhält, dass Palpatine eine gigantische Zerstörer-Armee aufgebaut hat und alles vernichten will, müssen Rey und ihre Freunde handeln. Sie nehmen die alte Spur von Luke Skywalker wieder auf, der nach einem besonderen Artefakt suchte, mit Hilfe dessen der Aufenthaltsort des dunklen Lords ausgemacht werden kann. So, das reicht – das ist auch mehr oder weniger das, was man bereits in der ikonischen Laufschrift am Anfang des Films erfährt.

Freilich: Man kann inhaltlich über vieles diskutieren. Ist es sinnvoll, dass Palpatine plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint? Dass auch Lando Calrissian auf einmal wieder mitmischt und Leia und Luke immer irgendwie über allem schweben? Aber es geht bei „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ ja letztlich auch darum, etwas würdevoll zu beenden, was vor über 40 Jahren begann und auf die ein oder andere Art und Weise unser aller Leben begleitet hat.

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Rey und Kylo Ren – oder: Der ewige Kampf zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht (Bild: Lucasfilm Ltd.)

Bombast mit Botschaft

Mit absoluter Liebe zum Detail und Ehrfurcht vor der ersten Trilogie hat J. J. Abrams das (zumindest vorläufige) Finale dieser großartigen Weltraum-Saga inszeniert. Da sieht man ihm auch nach, dass der ein oder andere Szenenwechsel zwischen den unterschiedlichen Protagonisten irgendwie etwas zu hektisch und willkürlich daherkommt. Und dass manche Aktionen etwas arg unrealistisch bzw. sogar albern wirken. Aber das Augenzwinkernde war andererseits ja auch schon immer ein wichtiges Element dieser Franchise.

Ist „Der Aufstieg Skywalkers“ in seiner ersten Hälfte noch ein rasantes und kurzweiliges Weltraumabenteuer, wird in der zweiten dann die Größe dieser Geschichte von Minute zu Minute deutlicher: Es geht um die eigene Identität, um Mut, um Freundschaft und darum, was man erreichen kann, wenn man gemeinsam für die gute Sache kämpft. Eine Botschaft, die gerade in der heutigen Zeit unglaublich ermutigend und kraftspendend ist. Am Ende zählt auch nicht, als wer oder was du geboren wurdest. Sondern, welcher Sache du dich verschreibst.

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Zerstöre das, was dich in Ketten hält! (Bild: Lucasfilm Ltd.)

Der Kreis schließt sich

Geständnis: In den letzten 20 Minuten des Films hatte ich Tränen in den Augen und fühlte ein wirres Emotionsgemisch aus Dankbarkeit, Wehmut und Freude. Nicht mal unbedingt, weil mich die Handlung auf der Leinwand so bewegt hätte. Sondern weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass mit diesem Film nach gut 40 Jahren auf eine gewisse Art und Weise meine Kindheit zu Ende geht. Oder sich zumindest nach all den Jahren ein Kreis schließt, von dem ich gar nicht wusste, dass er überhaupt offen war.

Ein Wort zum deutschen Titel muss noch erlaubt sein: Er ist nicht wirklich gelungen. Aber das realisiert man erst in der allerletzten Szene dieses würdigen Finales der wohl großartigsten Weltraum-Saga unserer Galaxie.

Welche Gefühle „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ wohl bei euch auslösen wird? Das erfahrt ihr ab jetzt nur im Kino. Möge die… na ihr wisst schon!

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Davor habe ich jahrelang als Redakteur für diverse Filmmagazine gearbeitet sowie für einschlägige Metalmedien geschrieben und fotografiert. Lieblingsfilme? Zu viele. Unter anderem aber die „The Raid“-Filme, „Into The Wild“ und „Adams Äpfel“. Lieblingsserien? "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Game Of Thrones", "Mad Men" und und und. Musikalisch kann man mich - wenn man wollte - mit Bands wie Ghost, Kvelertak, Mantar, Parkway Drive und, klar, Maiden gefügig machen. Besucht mich doch mal bei Instagram, wo ich meine Livebilder aus dem Metal- und Rock-Game zur Schau stelle: @67rocks.

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