EMP Popcornkiste - Die EMP Popcornkiste zum 4. Mai 2017

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Die EMP Popcornkiste zum 4. Mai 2017

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Moinmoin, hier ist die neue EMP Popcornkiste! Diese Woche müsst ihr natürlich vor allem „Get Out“ gucken – aber auch andere Filme lohnen einen Kinobesuch. Als da wären „Shin Godzilla“, „Sieben Minuten nach Mitternacht“ oder „Einsamkeit und Sex und Mitleid“. Hier lest ihr ein bisschen mehr über diese drei Kinostarts!

SHIN GODZILLA

shin-godzilla-kino-posterMit „Kong – Skull Island“ hatte gerade erst wieder ein legendäres Filmmonster seinen Auftritt auf der großen Leinwand, da kommt schon das nächste Monster Movie ins Kino: „Shin Godzilla“ ist allerdings keine überdimensionierte Hollywoodproduktion, sondern ein herrlich erdiger japanischer Kaiju-Film mit Oldschool-Feeling, aber absolut zeitgemäßen Effekten. Kein Geringerer als Hideaki Anno („Neon Genesis Evangelion“) hat bei „Shin Godzilla“ Regie geführt und zusammen mit Shinji Higuchi („Gamera“) ein erstklassiges Godzilla-Abenteuer inszeniert. In der Bucht von Tokio häufen sich merkwürdige Angriffe – bis sich eines Tages ein Supermonster aus dem Wasser erhebt und alles vernichtet, was ihm im Weg steht. Wie lässt sich die unheimliche Kreatur aufhalten? In anderen Nationen längst angelaufen, schafft es „Shin Godzilla“ erst jetzt auch bei uns in die Kinos – hoffentlich in eins in eurer Nähe!

EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID

einsamkeit-und-sex-und-mitleid-kino-posterEin mannigfaltiges Potpourri aus Stadtneurotikern präsentiert uns der deutsche Regisseur Lars Montag in seinem neuen Film „Einsamkeit und Sex und Mitleid“, einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Helmut Krausser. Ärztin Julia (Eva Löbau) lacht sich einen Callboy an, Hobby-Imker Robert (Rainer Bock) tobt sich mit dem Vorschlaghammer im Anger Room seines Kumpels Ecki aus, Supermarktleiter Uwe (Peter Schneider) tindert Künstlerin Janine (Katja Bürkle), die wiederum ein Porträt von Robert malt. In seinem ziemlich verrückten Mix aus Drama und Komödie nimmt Montag die unterschiedlichen Macken und Spleens seiner Figuren geschickt aufs Korn und entwirft damit ein charmantes Spiegelbild der modernen Gesellschaft. Eine groteske Tragikomödie über Einsame und Suchende.

SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT

sieben-minuten-nach-mitternacht-kino-posterUnd noch eine Romanverfilmung – diesmal aber von der fantastischen Sorte. Juan Antonio Bayona, Regisseur von Filmen wie „Das Waisenhaus“ oder „The Impossible“, hat sich den Jugendbuch-Roman „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness vorgenommen: Außenseiter Conor (Lewis MacDougall) wird von seinen Mitschülern gehänselt, weil das Zeug hält – unter anderem auch deswegen, weil seine Mutter (Felicity Jones, „Rogue One – A Star Wars Story“) unheilbar an Krebs erkrankt ist. Von seiner garstigen Großmutter (Sigourney Weaver, „Alien“) erhält er auch nur wenig Zuneigung. Kein Wunder, dass der Bub ständig Albträume hat, in denen er vom Tod seiner Mutter träumt. Mehr und mehr flüchtet er sich in eine Fantasiewelt – eine Welt, in der die alte Eibe vor ihrem Haus plötzlich zum Leben erwacht und ihn mit seinen tiefsten Ängsten konfrontiert. Eine düster angehauchte Coming-of-Age-Story im Fantasy-Gewand – schön!

Viel Spaß im Kino!

Ben

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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