Die EMP Popcornkiste zum 7. Mai 2015

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Die EMP Popcornkiste zum 7. Mai 2015

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Moin, die EMP Popcornkiste ist da! Diese Kinowoche ist auf den ersten Blick etwas mau, hat auf den zweiten aber ein paar potenzielle Perlen am Start: Wer ablachen will zieht sich das Knastcoaching von Will Ferrell rein, wer epische Bilder sehen will, versucht es mit Russell Crowes Kriegsdrama „Das Versprechen eines Lebens“, wer sich fürchten will nimmt den „Babadook“ und wer bis aufs Mark schockiert werden will, wagt sich an „German Angst“.

DER KNASTCOACH

Der-Knastcoach-CoverLassen wir es heiter angehen – und zwar mit der Comedy „Der Knastcoach“, die wie so viele Will-Ferrell-Filme mächtig albern ist. Aber hey, wer auf den kruden Humor des „Anchorman“ steht, der wird auch an dieser Buddy-Komödie seinen Heidenspaß haben. Ferrell spielt den wohlhabenden Banker James King, der von einem auf den anderen Tag alles verliert, als er fälschlicherweise des Betrugs angeklagt wird und in Bälde in den Knast muss. Da das Weichei den Bau nicht lange überleben würde, engagiert er seinen Bediensteten Darnell (Kevin Hart), ihn auf das harte Leben hinter Gittern vorzubereiten – als Schwarzer muss der doch schließlich selbst Erfahrung im Gangster-Business haben. Der Beginn eines durchgeknallten Knastcoachings, dessen Gags nicht selten unter die Gürtellinie gehen. Aber so kennen wir den guten Ferrell – und so lieben ihn einige von uns auch (ich muss gestehen, dass ich tatsächlich ein kleiner Fan bin – der Typ ist so herrlich Banane). Wenn ihr auch dazu gehört, dann ist diese Woche „Der Knastcoach“ Kino-Pflicht für euch.

DAS VERSPRECHEN EINES LEBENS

Das-Versprechen-eines-Lebens-CoverEin Kriegsdrama von und mit Russell Crowe würde ich euch normalerweise vielleicht nicht unbedingt empfehlen. Allerdings ist die neue Kinowoche vergleichsweise schwach, so dass es „Das Versprechen eines Lebens“ (allein dieser schweineschmalzige deutsche Titel!) ausnahmsweise in die Vorstellungs-Auswahl geschafft hat. Tatsächlich soll Crowes erste Regiearbeit sogar absolut sehenswert sein: Der „Noah“-Star spielt den australischen Farmer Joshua Connor, dessen drei Söhne im Ersten Weltkrieg gefallen sind, als sie in der Schlacht von Gallipoli in den Reihen des Commonwealth kämpften. Vier Jahre später hat er den Verlust noch immer nicht überwunden und beschließt schließlich, die sterblichen Überreste seiner Söhne aufzuspüren. Er reist in die Türkei und muss feststellen, dass es keine offizielle Bestätigung über die Tode gibt – könnten sie eventuell noch in einem Strafgefangenenlager am Leben sein? Mit diesem bildgewaltigen Historiendrama legt Crowe ein beeindruckendes Debüt als Regisseur hin.

THE REST OF THE SCHÜTZENFEST

Den Horrorfreaks unter euch sei natürlich noch der australische Schocker „Der Babadook“ ans Herz gelegt, den die gute Petra ja neulich schon abgefeiert hat. Und natürlich der ultraderbe „German Angst“, der aus den drei mittellangen Filmen „Final Girl“, „Make a Wish“ und „Alraune“ besteht und euch die den Terror in den Biorhythmus pumpen wird. Ein Wunder, dass dieses derbe, radikale und massiv verstörende Gore-Fest (ich vergöttere ja immer noch die „False“ – wer noch?!?) eine FSK18-Freigabe bekommen hat. Wenn ihr richtig harte Typen und volljährig seid, dann könntet ihr euch „German Angst“ mal im Kino reinziehen. Aber sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.

Der Trailer sagt eigentlich schon alles:

Cheers,
Ben

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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