Die EMP Flimmerkiste zum 28. Februar 2014

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Die EMP Flimmerkiste zum 28. Februar 2014

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Diese Woche in der EMP Flimmerkiste: Koksende und hurende Drecksäue, durchgeknallte Opas, nuschelnde Maulwürfe, amerikanische Horrorgeschichten und animierte Naschtiere:

DRECKSAU

DrecksauGanz klar der absolute Must-see-Release dieser Woche: Die Verfilmung des Irvine-Welsh-Romans „Drecksau“, in der sich James McAvoy als ebensolche erweist und sich vollgekokst und breit durch Glasgow vögelt – als Cop wohlgemerkt. Für mich einer der besten Filme aus 2013, der es tatsächlich mit „Trainspotting“ aufnehmen kann und nun endlich fürs Heimkino erhältlich ist. Warum ihr euch diese rabenschwarze Komödie unbedingt reinziehen müsst, könnt ihr noch mal in der Kinokritik nachlesen. Ziemlich dämlich allerdings: Es gibt keine englischen Untertitel auf der DVD/BD. Sich die OV anzugucken, die bei diesem köstlichen Schottenakzent einfach Pflicht ist, ist also eine große Herausforderung.

JACKASS PRESENTS: BAD GRANDPA

Jackass Presents: Bad GrandpaJackass“ geht immer, oder etwa nicht? In der Comedy „Jackass Presents: Bad Grandpa“ reist Johnny Knoxville als 86-jähriger Opa Irving Zisman verkleidet (Oscarnominierung für bestes Make-up und beste Frisuren) mit einer versteckten Kamera durchs prüde Amerika und sorgt zusammen mit seinem achtjährigen Enkel Billy für Chaos: Mal steckt sein Penis im Getränkeautomaten, mal mischt er eine Beerdigung auf, mal scheißt er im wahrsten Sinne des Wortes die Wand an. Wer über „Jackass“-Humor schon immer köstlichen lachen konnte, ist hier an der richtigen Adresse. Knoxville und seiner Crew ist mal wieder nichts, aber auch gar nichts heilig…

GELD HER ODER AUTSCH’N!

Geld her oder Autsch'nMit seiner Figur des nuschelnden Maulwurfs hat Puppenspieler René Marik so etwas wie Kultstatus erlangt und tingelt munter durch die großen deutschen Hallen. Der Kinoabstecher „Geld her oder Autsch’n“ war zwar kein großer Erfolg, ist aber trotzdem eine ziemlich witzige Angelegenheit – wenn man generell auf Mariks Figuren steht. Die Handlung: Der hochverschuldete Kasper entführt Kalle, den Star der erfolgreichen Konkurrenz, um Lösegeld zu erpressen. Ist im Prinzip wie ein „Muppets“-Film, nur mit Sex, Drugs & Rock ’n Roll. Lässiger Gastauftritt: „Stromberg“ Christoph Maria Herbst als Gangster Specs. Etwas schade: Der Maulwurf spielt nur eine Nebenrolle.

AMERICAN HORROR STORY – ASYLUM

American Horror Story - AsylumEndlich geht’s weiter in der „American Horror Story“: Die zweite Staffel „American Horror Story – Asylum“ baut nicht etwa auf der ersten auf (auch wenn viele Cast-Mitglieder wieder auftauchen), sondern spielt im Jahre 1964 in der Nervenklinik Briarcliff in Massachusetts, in der die Nonne Schwester Jude (Wiedersehen mit Jessica Lange aus Staffel 1) ein grausames Regiment führt. Geisteskranke und Besessene, Psychopathen und von Außerirdischen Entführte – hier sammelt sich die Creme de la Creme des Grauens und liefert einmal mehr ein furioses Horrorfest ab, das nichts für schwache Nerven (und übrigens erst ab 18) ist. Eine der besten Horrorserien überhaupt!

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN 2

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2Fortsetzung des 2009 CGI-Erfolgs „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ von Sony Pictures Animation (die auch „Die Schlümpfe“ oder „Hotel Transsilvanien“ gemacht haben): Im zweiten Teil sorgt die kuriose Maschine von Erfinder Flint Lockwood, die aus Wasser Lebensmittel herstellen kann, für neuen Trubel: Plötzlich produziert das Gerät, das zu Flints Überraschung doch nicht zerstört wurde, skurrile „Naschtiere“ wie Shrimpansen, Nilpferdtoffeln und Frittantulas. Zusammen mit Reporterin Sam Sparks muss er – schon wieder – die Welt retten. Ebenso wie der erste Teil ein kunterbunter Animationsspaß für Groß und Klein.

Das war’s auch schon wieder mit der EMP Flimmerkiste. Viel Spaß beim Glotzen und bis nächste Woche!

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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