ASSASSIN'S CREED im Kino - hier kommt unser Review zur Videospielverfilmung!

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ASSASSIN’S CREED im Kino – hier kommt unser Review zur Videospielverfilmung!

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2007 legte Ubisoft mit dem Open-World-Action-Adventure „Assassin’s Creed“ den Grundstein für eine der erfolgreichsten und langlebigsten Reihen der jüngeren Videospielgeschichte – 2015 erschien mit „Assassin’s Creed Syndicate“ bereits das achte Spiel der Serie. Nun hat es das Game auch auf die große Leinwand geschafft: Am 27.12. startet der Film von „Macbeth“-Regisseur Justin Kurzel in den Kinos – und ihr brennt sicher darauf zu erfahren, wie er ist, oder etwa nicht?! (Wir haben da ein spoilerfreies Review für euch.) 

Natürlich tut ihr das. Wir waren auch total am Durchdrehen, als die Einladung zur Pressevorführung eintrudelte und wir den Film zwei Wochen vor Kinostart sehen durften. Aber auch ein wenig ängstlich – gute Videospielverfilmungen sind schließlich äußerst rar gesät. Auch „Warcraft“ wurde ja nicht von jedem abgefeiert. Doch mit Kurzel am Steuer und Michael Fassbender („X-Men: Apocalypse„) in der Hauptrolle sollte doch eigentlich nichts schiefgehen, oder? Eben.

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Gut schaut er aus, der Michael!

Per Animus ins 15. Jahrhundert

Die Handlung der Game-Verfilmung reiht sich natürlich in dessen Kosmos ein und thematisiert die jahrhundertealte Fehde zwischen der Bruderschaft der Assassinen und den Anhängern des Templerordens. Callum Lynch (Michael Fassbender), der nach dem Tod seiner Mutter eine unschöne Kindheit verbrachte, soll im Jahr 2016 wegen Mordes hingerichtet werden. Doch er wird von der Wissenschaftlerin Sophia Rikkin (Marion Cotillard) von der Firma Abstergo Industries gerettet und in eine merkwürdige Einrichtung in Madrid transferiert.

Als man ihm dort erklärt, warum, traut er seinen Ohren nicht: Callum stammt von der Blutlinie der Assassinen ab und soll für die modernen Templer mithilfe einer mysteriösen Maschine in die Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Nerha eintauchen, der während der Spanischen Inquisition gegen die Templer kämpfte und dabei ein mächtiges Relikt versteckten. Durch die gewonnen Erkenntnisse will Generaldirektor Alan Rikkin (Jeremy Irons) den Apfel Edens finden und mit seiner Hilfe den freien Willen der Menschen kontrollieren. Callum wird an die Animus-Maschine angeschlossen und taucht ein ins Andalusien des 15. Jahrhunderts. Doch je mehr er über seine eigene Blutlinie erfährt, desto mehr reifen in ihm die Zweifel, ob er gerade für die richtige Sache kämpft.

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Aguilar de Nerha alias Callum Lynch ist fleißig am Jumpen and Runnen!

Bombastische Assassinen-Action

Schon Ende 2011 schmiedete Ubisoft erste Pläne, eins seiner Videospiel-Flaggschiffe zu verfilmen. Michael Fassbender, der auch in die Produktion mit einstieg, war von Anfang an allererste Wahl für die Hauptrolle – und „damals“ war er ja erst auf dem Weg dazu, der Superstar zu werden, der er heute ist. „Assassin’s Creed“ war also von Anfang an ein Herzensprojekt für alle Beteiligten, und das sieht man dem Film auch einfach an: Manchmal hat man das Gefühl, man selbst steuere Aguilar und seine Mit-Assassine Maria (Ariane Labed) bei ihren irrwitzigen Kletteraktionen, Jumps und Fighting-Moves durch die beeindruckende Szenerie des alten Andalusiens. Die Manifestationen der Animus-Apparatur (die im Vergleich zu den Spielen freilich ein wenig over the top inszeniert ist) in der Gegenwart sind ebenfalls fantastisch anzuschauen. Hier wurde richtig viel Kohle in die Hand genommen, um die geniale Optik der Games im Kino noch mal zu toppen.

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Klar wie Kloßbrühe: Callum hat Assassinen-DNA!

Der Beginn der AC-Franchise?

Alles tutti also? Aber klar doch! Zocker der Videospielreihe werden ihre helle Freude an diesem Action-Abenteuer haben, das offensichtlich als Auftakt einer ganzen Franchise gedacht ist. Wollen wir hoffen, dass „Assassin’s Creed“ ordentlich am Boxoffice performt, damit dieser Plan auch aufgeht.

Wer die Spiele nicht kennt, wird an der ein oder anderen Stelle ob der etwas undurchsichtigen Handlung womöglich irritiert aus der Wäsche schauen – vielleicht hätte man die Nicht-Gamer mit einem feiner ausgearbeiteten Drehbuch besser abholen können. Aber sei’s drum: „Assassin’s Creed“ gehört definitiv zu den besseren Spieleverfilmungen aus Hollywood und wird euch auf der großen Leinwand mit Sicherheit richtig bocken! 27. Dezember (das ist ausnahmsweise mal ein Dienstag) geht’s los – hingehen!

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Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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