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„James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ beginnt irgendwo in einer kleinen Stadt in Süditalien, wohin sich der Protagonist nach dem Ende von „Spectre“ mit seiner Flamme Madeleine Swann zurückgezogen hat. Ungewöhnlich für einen Mann wie ihn – eigentlich wollte er sich doch nach den tragischen Geschehnissen mit seiner großen Liebe Vesper Lynd gar nicht mehr auf eine Beziehung einlassen. Andererseits ist er ja auch aus dem MI6 ausgeschieden und hat nun endlich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Doch natürlich kommt es anders: Die beiden gehen wieder getrennter Wege und fünf Jahre später wird Bond in den MI6 zurückbeordert, um die Welt vor einer alles vernichtenden Bedrohung zu retten. Eigentlich alles wie immer – nur noch bedrohlicher und noch epischer.
007: Ganz oder gar nicht!
Das sagt übrigens Daniel Craig selbst über den neuen Bond-Film, mit dem er sich von der Figur verabschiedet, die sein (Schauspieler-)Leben seit seinem ersten Auftritt in „Casino Royal“ 2006 maßgeblich geprägt hat: „Bei ‚Keine Zeit zu sterben‘ sind die Themen so groß wie nur irgend möglich. So ist das bei Bond. Wenn hier nicht der Ausdruck ‚ganz oder gar nicht‘ passt, dann weiß ich nicht, auf welchen Bond-Film er passen soll. Ich war immer sehr zufrieden damit, wie die 007-Filme, deren Teil ich war, geworden sind. Eine wichtige Rolle darin spielten Beziehungen und wie diese Beziehungen ihn beeinflussen, wie sie sein Leben verändern und steuern. Ob das sein Verhältnis zu dem Schurken ist oder zu den Leuten, mit denen er arbeitet, dieser Film hat sich kopfüber darauf gestürzt. Und die größten Themen sind Liebe und Vertrauen. Viel größer als das geht es nicht.“ Das fasst in etwa das zusammen, was wir uns alle vom neuen Bond erwarten: Viel größer als das wird es nicht gehen! Mit „Keine Zeit zu sterben“ legt Craig unter Regie von Cary Fukunaga (übrigens der erste amerikanische Regisseur eines Bond-Films) ein fulminantes Finale hin – und macht den Action-Thron frei für eine neue Interpretation dieser ikonischen Figur aus der Feder von Ian Fleming. Bye-bye, Daniel – war schön mit dir!KEINE ZEIT ZU STERBEN –
AB 30. SEPTEMBER IM KINO!
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