EMP Plattenkiste Archives - Seite 2 von 68 - EMP Blog 🤘 Bands, Entertainment, Gaming & mehr 🤘 EMP

EMP Blog 🤘 Bands, Entertainment, Gaming & mehr 🤘 EMP

Erfahre alles rund um deine Lieblingsthemen ✅ Bei uns im EMP Blog blicken wir hinter die Kulissen von Bands, Filmen, Serien, Gaming uvm ► Jetzt dabei sein

Album der Woche – Deafheaven

21. August 2021 von Peter Keine Kommentare

Deafheaven - Banner
Das Album der Woche aus dem Hause Deafheaven. Die einstige Post-Black Metal-Band hat sich über die Jahre hinweg verändert. Nun folgt aber der eindrucksvollste Wandel. Mit „Infinite Granite“ schafft man sich einen neuen Nistplatz. Unsere Platte der Woche! (mehr …)

Die EMP Plattenkiste zum 16.07.2021

16. Juli 2021 von Peter Keine Kommentare

Plattenkiste
Die EMP Plattenkiste für den 16. Juli 2021 ist geschrieben. Ja, ich weiß, dass eine Plattenkiste fehlt, aber auch ich muss man die Beine hochlegen. Nun aber wieder mit schicken Alben und tollen Platten. Loht sich und schaut gerne im Shop vorbei! (mehr …)

Album der Woche – At The Gates

3. Juli 2021 von Peter Keine Kommentare

At The Gates - Banner
At The Gates liefern das Album der Woche ab. „The Nightmare Of Being“ ist ein pessimistisches Album, welches trotz stilistischer Abwechslung zum Death Metal-Album des Jahres avancieren könnte. Die Rechnung wird bekanntlich am Ende gemacht und deshalb erst mal den Fokus auf unser Album der Woche bei EMP. Über die Daseinsberechtigung von At The Gates muss man wahrlich keine Diskussion führen. Zu viele Metal-Fans nennen eben „Slaughter Of The Soul“ als das Album, wenn es um eine musikalische Sozialisierung geht. Kaum ein Album hat so tiefe Spuren hinterlassen und nachhaltig gewirkt. Auch heutzutage ist das Album ein Dauerbrenner im heimischen CD-Player oder eben auf dem Plattenteller. Wenige Bands vermisste man so, als At The Gates sich zurückzogen. Doch dann kam das Comeback in Form von „At War With Reality“, welches wahrlich eine musikalische Großtat war. Der Sound war unverkennbar, das düstere Klangbild nach wie vor präsent. Tja, und nun steht mit „The Nightmare Of Being“ schon das dritte Album in der 2.0-Zeitrechnung vor der Tür. Ein Album, welches eben wieder geradezu den Pessimismus thematisiert und die Welt zu einem verdorbenen Ort macht. Lindberg bleibt sich mit seinen Jungs treu. Garant für ein starkes Album?
At The Gates - Cover
Neben der überragenden Musik, hat das neue Album auch ein starkes Artwork und lesenswerte Texte.

„The Nightmare Of Being“ bietet mehr als eine Überraschung

„The Nightmare Of Being“ bringt jede Menge Anreize mit sich, die Texte zu studieren. Das Album schreit geradezu danach, aufmerksam lyrisch zerlegt zu werden. Herrlich im Einklang mit dem Artwork, bleibt hier kein Wunsch offen und die „Verpackung“ der Musik ergänzt sich wunderbar. Doch den meisten Menschen geht es um die Musik. Können At The Gates 2021 noch abliefern, was man sich eben von dieser Band seit „Slaughter Of The Soul“ wünscht? Alleine Songs wie „Touched By The White Hands Of Death“ oder auch „The Paradox“ sind unfassbar gute Melodic-Death-Metal-Songs. „The Abstracted Enthroned“ und „Cult Of Salvation“ sollen nur der Vollständigkeit wegen genannt werden. Doch At The Gates gehen auch neue Wege. Seit ihrem Comeback zeigen sich die Schweden ein bisschen aufgeschlossener, was Einflüsse betrifft, die man nicht unbedingt mit Death Metal assoziiert. So ist „Garden Of Cyrus“ mit seiner Saxophon-Einlage (!) wohl die Überraschung.
At The Gates - Band
At The Gates spielen mehr mit musikalischen Einflüssen als zuvor. Macht die Sache aber interessanter. (c) by Century Media

At The Gates sind aufgeschlossener denn je

Aber gerade dies macht den Reiz von „The Nightmare Of Being“ aus. Immer dann, wenn man es sich gemütlich gemacht hat und den Klängen des Death Metals lauscht, kommt die Wende. Man wird eiskalt überrascht, wenn man sich stilistisch in Sicherheit wiegt, wie es beispielsweise auch bei „The Fall Into Time“, welches mit oriental anmutenden Gitarren auffährt. Oder „Cosmic Pessimism“, welches sogar Psychedelia und Jazz zu bieten hat. Keine Frage, At The Gates verfolgen aber auch weiterhin ihre Death Metal-Wurzeln, trotz aller stilistischen Exkursionen. Aber gerade diese machen das Album zu einem wahnsinnig spannenden Album, welches Zeit braucht, den Hörer aber dafür fürstlich entlohnt. Herausfordernd und dennoch mehr als überzeugend. Unser Album der Woche bei EMP!

Die EMP Plattenkiste zum 02.07.2021

2. Juli 2021 von Peter Keine Kommentare

EMP Plattenkiste Banner 2015
Die erste EMP Plattenkiste in der zweiten Jahreshälfte. Das erste halbe Jahr liegt hinter uns und die Tage werden nun schon wieder kürzer. Tja, und dann steht Weihnachten schon wieder vor der Tür. Sei es drum, nun mal die Platten von dieser Woche. Geile Sachen sind dabei!

Nanowar Of Steel – Italian Folk Metal

Nanowar Of Steel - Cover
Nanowar Of Steel kann man sicher nicht mehr als reine Spaßband bezeichnen. Zu gut sind ihre Songs.
Zugegeben, der Name ließ mich schmunzeln. Die Rede ist von der italienischen Band Nanowar Of Steel. Die Anlehnung, nein, die Verballhornung von Manowar ist derart offensichtlich, dass es einem schummrig wird. Aber der Name hat einen Grund: Die Band startete als Partyband, mauserte sich aber über die Jahre hinweg zu einer ernstzunehmenden Band. Dies belegt auch das neuste Werk „Italian Folk Metal“, welches wahrlich strotzt vor Neuinterpretationen italienischer Folk-Klassiker. Vom Schunkel-Klassiker „La Maledizione Di Capitan Findus“ oder dem fetten Opener „L’Assedio Di Porto Cervo“, die Band macht einfach sehr Vieles sehr richtig. So gut, dass man die Band, ohne das Hintergrundwissen zu dieser, niemals als Spaßband deklarieren würde. Geile Melodien, jede Menge guter Laune und der Umstand, dass wahrlich Alles handwerklich super umgesetzt wurde, attestiert der Band sehr wohl, dass man weit mehr als eine Partyband ist. 13 Songs, die herrlich zum Sommer passen!

Suffocation – Pierced From Within

Suffocation - Cover
Ein damals verkanntes Album von Suffocation wird neu aufgelegt. Lassen wir die Todesart schwingen.
Heutzutage genießen Suffocation geradezu Kultstatus. Doch dies war nicht immer so. Als man in den 90ern Alben wie „Effigy The Forgotten“ oder auch „Breeding The Spawn“ veröffentlichte, war die Band wahrlich nicht beliebt. Ein Abklatsch von Cannibal Corpse sei man und ja, „die schlechteste Death Metal-Band“ überhaupt, war eine andere Aussage. 1995 erschien dann „Pierced From Within“, welches nun neu aufgelegt wird. Was gibt es dazu zu sagen? Das Ding ist ein Brett vor dem Herrn. 9 Songs, die wahrlich die Todesaxt schwingen und von Vorne bis Hinten den Hörer zufrieden stellen. Rückblickend muss man sagen, dass Suffocation einfach ihren Weg gingen. Unbeirrt von aller Kritik, hauten die New Yorker ein Album raus, welches heute gerne als Beispiel für „Brutal Death“ herangezogen wird. „Pierced From Within“ sollte per se schon im Regal stehen. Aber ja, manch Genre-Freund hat es noch nicht. Dies kann man jetzt fix ändern.

Queen – Greatest Hits

Queen - Cover
Sollte man in der Sammlung haben, denn das Teil hat alle wichtigen Songs zu bieten.
Queen! Die Band, die Geschichte geschrieben hat und auch heute noch Geschichte schreibt. Auch wenn Freddie Mercury nicht mehr unter uns weilt. Welch Diskografie, welch großartige Songs! Man kann mit dem Genre vielleicht wenig anfangen und der Bombast, die Attitüde und der Frontmann können einem nicht zusagen. Aber was man neidlos anerkennen muss, ist der Umstand, dass diese Band wahnsinnige Songs geschrieben hat, die wahrlich jeder Mensch kennt. „Bohemian Rhapsody“ oder auch „Bicycle Race“ sind legendär. „We Will Rock You“ schlichtweg der Ohrwurm der Extraklasse. „Somebody To Love“ ebenfalls und ja, „Don’t Stop Me Now“ darf natürlich auch nicht fehlen. Nun kann man sich über den Umstand aufregen, dass „Greatest Hits“ ja nur ein Best-Of-Album ist, aber das ist albern. Gerade dies macht das Ding so ungemein reizvoll. Nein, nicht die komplette Diskografie ist für eine Party nötig. Dieses Album reicht absolut aus, wenn man Stimmung machen will.

Numenorean – Adore

Numenorean - Cover
Das zweite Album von Numenorean erschien bereits 2019. Nun gibt es eine Vinyl-Neuauflage.
Bereits 2019 erschien das Album „Adore“ von Numenorean. Dabei handelt es sich um das zweite Werk der kanadischen Post-Blac-Metal-Truppe, die mit ihrem Debüt „Home“ schon für eine kleine Aufregung gesorgt haben. Vergleiche zu Alcest, Agalloch, Deafheaven oder auch Ghost Bath sind nicht von der Hand zu weisen. Aber Numenorean sind dabei stets eigenständig und machen ihr Ding. Streckenweise verträumte Passagen treffen hier auf giftige Riff-Gewitter. Der leicht rauchige Gesang unterstreicht die bedrückende Atmosphäre und das ohrenbetäubende Geschrei stellt einen herrlichen Kontrast hierzu dar. Mitreißende Melodien, Djent-Einflüsse hier und da, sowie der Umstand, dass mit dem zweiten Werk schon amtlich Alarm macht, sprechen eine deutliche Sprache. Sicherlich gibt es hier oder da noch Ausbaupotential, aber bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer also einen Newcomer erleben möchte, der noch ungeschliffen agiert und hierbei schon wie ein kleiner Diamant schimmert, der ist hier richtig!

Lord Of The Lost – Judas

Lord Of The Lost - Cover
Lord Of The Lost thematisieren die Geschichte von Judas, der Jesus ans Kreuz lieferte.
Vor rund 14 Jahren hat Chris Harms Lord Of The Lost als Solo-Projekt gestartet. Es hat sich in dieser Zeit viel gewandelt und gedreht. Aus der One-Man-Show wurde eine Band und bereits zwei Jahre nach der Gründung lag das Debüt vor. Man arbeitete hart und präsentiert nun „Judas“, welches wohl den längsten Songwriting-Prozess für sich beansprucht hat. Doch wenn man bedenkt, dass wir von einem Konzeptalbum sprechen, welches 24 Songs (!) umfasst und aus zwei Teilen besteht, geht dies völlig klar. „Damnation“ und „Salvation“ thematisieren die Geschichte von Judas Iskariot, der neben Luzifer und vor Kain wohl zu den Promis in der Bibel gehört. Die Geschichte des küssenden Verräters wird über beide Teile hinweg thematisiert und nein, man muss nicht Bibel-bewandert sein. Bei 24 Songs bekommt man jede Menge Songs präsentiert. Hier sollte kein Fan Grund zur Kritik haben. Geiles Ding!