Angezockt: Overwatch auf Nintendo Switch

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Angezockt: Overwatch auf Nintendo Switch

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Kleine Teams mit verschiedenen Helden - jeder Charakter hat seine Vor- und Nachteile.

Overwatch von Blizzard Entertainment ist nun wahrlich kein neues Spiel mehr – aber im Oktober hat der US-amerikanische Spieleriese den Titel noch einmal für die Nintendo Switch aufgelegt. Und diese Version habe ich mir noch einmal eingehender angeschaut und angezockt. Und gleich vorab: Der zeitlose Comicstil kommt auch auf der Nintendo Switch gut an!

Blizzards viertes Universum

Overwatch ist im vierten Universum von Blizzard angesiedelt, vorher kamen Warcraft, StarCraft und Diablo – und nun Overwatch. Erstmals kam der Titel am 24. Mai 2016 auf den Markt, damals für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das Spielprinzip ist simpel: Es treten immer zwei Teams mit je sechs Spielern gegeneinander an. Als Team müssen wir entweder einen bestimmten Standort einnehmen oder wertvolle Fracht eskortieren – während uns natürlich das jeweils andere Team davon abhalten möchte.

Jeder Waffe merkt man ihren Bumms an.

31 Helden, drei Klassen

Um unser Ziel zu erreichen, müssen wir unser Team klug zusammenstellen. 31 Helden stehen zur Auswahl, unterteilt in drei Klassen: Schaden, Tank und Unterstützer. Für jede Runde ist unsere Rolle einer der drei Klassen zugewiesen, die Helden können wir frei wechseln. Jeder Held in Overwatch  kann auf einzigartige Fähigkeiten zurückgreifen und wird so zu einem wertvollen Teil im Team. Und wenn man merkt, dass man mit seinem aktuellen Charakter nicht groß weiterhelfen kann, dann kann man noch immer fliegend den Helden switchen und eine andere Herangehensweise wagen.

Elegante Lösung bei Lootboxen

Auf den bisherigen Plattformen Xbox One, PlayStation 4 und PC hat Overwatch wunderbar funktioniert und ordentlich Rekorde eingefahren – zig Millionen von Spielern waren und sind noch immer aktiv. Und da ist eine Umsetzung auf der überraschend leistungsstarken Nintendo Switch natürlich naheliegend. Wir bekommen alle 28 bisher veröffentlichten Maps und alle 31 Helden. Da Lootboxen in den vergangenen Jahren vermehrt zum Thema wurden, kann man bei Overwatch beruhigt sagen: Hier hat Blizzard eine sehr elegante Lösung gefunden. Jegliche Belohnungen in den kritisch-beäugten Boxen sind rein kosmetisch und verschaffen den Spielern keinen Vorteil.

Die Gyrosteuerung der Nintendo Switch ist etwas frickelig, macht aber Spaß.

Bewegungssteuerung per Gyrosensoren

Kleine Besonderheit: Die Nintendo Switch hat eine Bewegungssteuerung per Gyrosensoren, bei Neigung folgt der Charakter der Bewegung. Was anfangs ein ziemlich frickeliges Unterfangen ist, entwickelt sich nach einiger Zeit in der Trainingsarea zu einem wirklich spaßigen Gimmick. Wobei mir die Funktion im kompetitiven Spiel zu ungenau war, da habe ich mich dann doch lieber auf die Steuerung per Joy-Con verlassen.

Stabiles Spiel, irrer Spielspaß – mit Bumms!

Sowohl im Dock am TV als auch im Handheld-Modus läuft Overwatch auf der Nintendo Switch stabil und ohne Probleme, die Ladezeiten sind nicht der Rede wert. Während meiner Testphase hatte ich auch nicht mit FPS-Einbrüchen zu kämpfen, das bunte Treiben auf dem Bildschirm flimmerte ruckelfrei über die Mattscheibe. Und hat für ordentlich Spaß gesorgt – kleiner Wermutstropfen jedoch: Im Handheld-Modus sind die Joy-Con-Sticks je nach Situation recht schwierig platziert. Gerade in brenzligen Gefechten wurde es gerne einmal sehr knapp, die passende Aktion auszuführen; wenn die Finger nicht rechtzeitig an die richtige Position kommen.

Overwatch ist nun auch auf der Nintendo Switch verfügbar.

Im Endeffekt kann ich aber sagen: Overwatch auf der Nintendo Switch macht richtig gut Laune und wird mir noch einige irre Stunden an Spielspaß bescheren, bis der auf der Blizzcon angekündigte zweite Teil der Serie erscheinen wird. Der Comicstil kommt gut an und geht flüssig über den Bildschirm, die Fähigkeiten der Helden haben diesen gewissen Bumms und die Geschwindigkeit und Dauer der Partien ist stimmig. Good Game, Blizzard!

Autor: Sebastian

Ahoi! Ich bin Sebastian, zu finden bin ich im Gaming-Bereich, denn Konsole, PC oder Handheld sind meine Waffen der Wahl. Ob Witcher, Horizon, World of Warcraft oder Assassin’s Creed. Abstecher in andere Genres runden den Mix schön ab – es muss Laune machen, wie mein Opa immer sagt. Wenn ich gerade nicht in irgendeiner virtuellen Welt miesen Ungetümen den Garaus mache, dann findet man mich entweder beim Eishockey, auf meinem Rudergerät oder auf meiner Webseite: sebastian-lindschulte.de!

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