Angezockt: Need for Speed Heat

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Angezockt: Need for Speed Heat

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Need for Speed Heat bringt uns auf Touren!

Der Sommer ist vorbei, die kalte Jahreszeit ist da – und direkt veröffentlichen die Publisher ein Spiel nach dem nächsten. Electronic Arts und Ghost Games haben mit Need for Speed Heat jetzt den nächsten Teil der Reihe auf den Markt geworfen, der zurück zur alten Stärke der Serie findet. Das Ergebnis ist ein überaus spaßiges Arcade-Game mit einer offenen Spielwelt.

Back to the roots – nice!

Zurück zu den Wurzeln – hat das funktioniert? Ganz klar: Ja. Die letzten Titel wie Rivals und Payback haben mich nicht wirklich überzeugt, jetzt hat Ghost Games allerdings die Chance auf den großen Wurf. Die Story ist sicherlich nicht die größte Stärke, aber darauf kommt es ja auch nicht an – das Fahrgefühl macht einfach Laune! Und genau darum geht es bei Need for Speed: Actiongeladene Rennen bei Tag und Nacht, Wind und Wetter.

Die Story ist nicht der beste Part

Die Story von Need for Speed Heat ist nicht mein größter Favorit, deshalb reiße ich sie nur kurz an. Macht euch am besten selbst ein Bild: Wir sind neu in der Stadt Palm City und brauchen einen Wagen. Beim nächstbesten Schrauber an der Ecke werden wir fündig und werden auch kurzerhand in die Street Racing-Szene der fiktiven Stadt Palm City eingeführt. Aus zwölf Charakteren können wir uns einen Avatar auswählen, was allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Story hat. Recht schnell treffen wir auf die harten Cops, die immer auf der Jagd nach rennfreudigen Fahrern sind. Und natürlich ist der Haufen auch noch irgendwie korrupt – so ganz bin ich dann doch nicht durchgestiegen.

127 Autos für unseren Fuhrpark

Aber egal: Wir stürzen uns in die Rennen, bei Tag und Nacht. Je nach Uhrzeit gibt es bei Need for Speed Heat verschiedene Arten von Belohnungen – tagsüber verdienen wir Geld zum Aufrüsten unseres Fuhrparks (127 Autos insgesamt, dazu unzählige Items zur Individualisierung) oder in der Nacht Ansehen in der Szene durch illegale Straßenrennen. Und das funktioniert wirklich gut. Der Wechsel von Tag und Nacht gibt dem Spiel einen ganz neuen Spin.

Beispielsweise ist die Polizei tagsüber verhältnismäßig entspannt und wir können recht unbehelligt durch die Gegend rasen. Nachts sind wir jedoch Freiwild: Wir haben keine Wahl, wir drücken das Gaspedal durch bis zum Boden und es geht mit Vollgas in die Nacht. Das sorgt unmittelbar für einen Adrenalin-Schub. Das Tag-und Nacht-System funktioniert erstaunlich gut und macht vor allem eins: es motiviert ungemein.

Wenn uns die Cops doch einmal schnappen, dann verlieren wir einen Teil unserer Ersparnisse und werden wieder auf die Straße gelassen. Später im Spiel können wir die Gesetzeshüter auch bestechen. Meinen Führerschein habe ich jedenfalls bisher nicht verloren. Dubios oder?

Lichteffekte bei Nacht und Regen

Optisch ist Need for Speed Heat im Vergleich zur Konkurrenz nicht der allergrößte Bringer, aber vor allem in der Nacht flimmern die Lichteffekte beeindruckend über unsere aufgemotzten Karren – verstärkt durch den immer wieder einsetzenden Regen. Das schafft Atmosphäre und ist einfach nur fett. Auf der Xbox One bin ich bisher von Bugs verschont geblieben, das ist ein großer Pluspunkt. Zu oft werden heutzutage unfertige Spiele auf den Markt geworfen, da ist Need for Speed Heat echt erfrischend.

Need for Speed Heat ist am 8. November als Multiplattformer erschienen.

Das leicht ungenaue Fahrgefühl am Anfang löst sich schnell auf, wir bekommen den Dreh raus. Ghost Games hat sich etwas dabei gedacht, die Lernkurve ist steil – wir wachsen in unsere Rolle als Fahrer hinein und gehen mutiger in die Kurven auf der Strecke. Und die schiere Unzahl an Individualisierungen unseres Fuhrparks ist krass. Wir können unsere Rennboliden wirklich so speziell anpassen, das ist echt beachtlich. Respekt dafür!

Mein Fazit: Ab auf die Straße!

Kurz gesagt, denn immerhin ist das hier ein Angezockt: Need for Speed Heat rettet die Serie für mich, lassen wir die Story und die Open World einmal beiseite. Der Kern des Spiels sind die Rennen und diese funktionieren problemlos, flüssig und actionreich: Genau so soll es sein, vor allem der stimmige Wechsel zwischen Tag und Nacht hat mich sehr beeindruckt – ich stürze mich auch direkt wieder rein und jage durch Palm City!

Autor: Sebastian

Ahoi! Ich bin Sebastian, zu finden bin ich im Gaming-Bereich, denn Konsole, PC oder Handheld sind meine Waffen der Wahl. Ob Witcher, Horizon, World of Warcraft oder Assassin’s Creed. Abstecher in andere Genres runden den Mix schön ab – es muss Laune machen, wie mein Opa immer sagt. Wenn ich gerade nicht in irgendeiner virtuellen Welt miesen Ungetümen den Garaus mache, dann findet man mich entweder beim Eishockey, auf meinem Rudergerät oder auf meiner Webseite: sebastian-lindschulte.de!

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