Bescherung: SHAUN DAS SCHAF - DER FILM im Heimkino!

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Jetzt gibt’s Bescherung: SHAUN DAS SCHAF – DER FILM startet im Heimkino!

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Auf die Aardman Studios ist einfach Verlass: Egal, was die Stop-Motion-Knet-Animations-Gurus aus Bristol anfassen – mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit ist es ein großer Spaß. So auch die Spielfilm-Version der Kultfigur Shaun das Schaf, die nach ihrem ersten Kurzauftritt im 1995er „Wallace & Gromit“ eine beeindruckende TV-Karriere gestartet hat. Die Regisseure Richard Starzak und Mark Burton haben dem Wollspender nun einen liebevolles Film-Denkmal gesetzt.

SHAUN DAS SCHAF BRAUCHT MAL PAUSE

Einst war die Schafherde um Shaun und ihr Bauer ein Herz und eine Seele. Doch wie das so oft ist mit länger dauernden Beziehungen – irgendwie weicht die Magie dem schnöden Alltag. So auch bei Shaun & Co: Jeden Morgen heißt es pünktlich aus dem Stall marschieren, buckeln, scheren lassen. Routine. Der Bauer ist auch längst nicht mehr so liebevoll, wie er es früher einmal war, und arbeitet stets stumpf die tägliche To-do-Liste runter.

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Die Schermaschine – des Bauers bester Freund (© Studiocanal)

Um endlich mal einen Tag Ruhe von all der Schufterei zu haben, kommt den Schafen ein prima Idee: Sie lenken den Hofhund Bitzer ab, versetzen den Bauern per Schäfchenzähl-Trick in Tiefschlaf und deponieren ihn im alten Wohnwagen auf der Wiese. Funktioniert soweit ganz gut – doch dann löst sich die Bremse des Gefährts und das schlummernde Bäuerchen rast unaufhaltsam den Berg runter, direkt in die große Stadt. Am Ende des Höllentrips fällt dem verdutzten Farmer obendrein auch noch eine Kugel auf den Kopf, sodass er sein Gedächtnis verliert.

Und nun? Um ihren geliebten Bauern, der am Ende des Tages vielleicht doch gar nicht so übel war, zurückzuholen, machen sich Shaun und seine Herde auf in die große City. Dort machen sie unliebsame Bekanntschaft mit einem gemeinen Tierfänger, treffen aber auch ein paar neue Freunde. Tatsächlich finden sie irgendwann ihren Bauern – doch der hat längst anderweitig Karriere gemacht, Schermaschinenskills sei Dank. Doch Shaun hat einen duften Plan!

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Shaun und Bitzer sind im Tierknast gelandet (© Studiocanal)

GEKNETETE STOP-MOTION-PERFEKTION

„Chicken Run“, „Wallace & Gromit“, „Piraten!“: die Aardman Studios haben und schon viele köstliche Animations-Abenteuer spendiert, und mit Shaun das Schaf – Der Film bescheren (hihi) sie uns nun einen weiteren großen Spaß. Ich bin jetzt kein sonderlicher „Shaun“-Fan oder -Kenner und habe darum bis jetzt ehrlich gesagt eher einen großen Bogen gemacht. Doch diese etwas mehr als 80 Minuten machen echt tierisch Spaß. Allein die dahinterstehende Stop-Motion-Technik ist der absolute Wahnsinn, dazu kommen eine süße Story und der einzigartige Aardman-Humor.

Das ist sicherlich mal etwas anderes als glatte CGI-Produktionen wie „Baymax„, „Ich einfach unverbesserlich“ oder „Home„, aber nicht minder spektakulär.

Wer übrigens gar nicht genug bekommen kann von Shaun, der holt sich diese ebenfalls frisch erschienene Collection ebenfalls noch mit dazu:

SHAUN DAS SCHAF – BEST OF DREI

shaun-das-schaf-best-of-drei-coverIn „Shaun das Schaf – Best of drei“ sind die beliebtesten (und von den Fans höchstpersönlich ausgewählten) Folgen der dritten und vierten Staffel der Serie vereint und bieten noch einmal 70 weitere großartigen Minuten mit Shaun und seinen felligen Kollegen. Auch hier ist – wie bei „Shaun das Schaf – Der Film“ auch – ein interessantes Making-of mit an Bord, das uns einen spannenden Einblick hinter die Kulissen dieser irren Knet-Animationen gewährt. Shaun-Fans, gebt euch das! Und alle anderen: Werdet Shaun-Fans! Ich gehöre jetzt definitiv auch dazu.

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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