Tobe Hooper - Horror-Ikone TOBE HOOPER ist tot

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Horror-Ikone TOBE HOOPER ist tot

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Eine weitere Ikone des Horrorfilms ist von uns gegangen: Nach Zombie-Meister George A. Romero, der im Juli im Alter von 77 Jahren verstarb, hat nun auch der Schöpfer von „The Texas Chainsaw Massacre“ aka „Blutgericht in Texas“ das Zeitliche gesegnet. Tobe Hooper wurde 74 Jahre alt.

Kult: The Texas Chainsaw Massacre

Es war 1974, als der damals 31-jährige Hooper mit seinem zweiten Spielfilm für Aufsehen in der Filmindustrie sorgte. Der Horrorschocker „The Texas Chainsaw Massacre“ erzählte die Geschichte von fünf Jugendlichen, die in der Einöde von Texas einer Familie von Kannibalen in die Hände fallen und Stück für Stück zerkettensägt werden. Damals ein Skandal, entwickelte der Film ebenso schnell Kultstatus wie sein Regisseur.

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Horror-Kult: Leatherface aus „The Texas Chainsaw Massacre“

Im Laufe der 70er Jahre, den goldenen Jahren des Horrorfilms, lieferte Hooper noch „Blutrausch“ und die TV-Miniserie „Brennen muss Salem“ ab, die auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King basierte. Doch sein wirklich großer nächster Hit folgte erst 1982: „Poltergeist“ zählt heute ebenfalls zu den wegweisenden Horrorwerken und war der größte kommerzielle Erfolg des Regisseurs – auch wenn er letztlich kaum Einfluss auf ihn hatte. Schließlich tanzte hier alles nach der Pfeife von Stephen Spielberg, der das Drehbuch geschrieben hatte und als Produzent fungierte.

Als sich Hooper in den kommenden Jahren dem Sci-Fi-Horror zuwandte („Lifeforce – Die tödliche Bedrohung“ von 1985 und „Invasion vom Mars“ von 1986), begann sein Stern ein wenig zu sinken. Das teuer produzierte, eher dürftige Sequel „Texas Chainsaw Massacre 2“ änderte daran auch nicht viel. Immerhin war er später am Erfolg vom Remake „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“ (2003) und dem Prequel „Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ (2006) beteiligt, die allerdings nicht wirklich den verstörenden Terror seines Originals erreichen konnten.

Rest in peace, Tobe Hooper

Nach einer längeren Regiepause kehrte Hooper 2013 mit „Djinn“ auf die Bühne zurück, der allerdings nur wenig Anklang fand. Doch in Erinnerung bleiben eh seine Meisterwerke „The Texas Chainsaw Massacre“ und „Poltergeist“. Möge Horrormeister Tobe Hooper für immer auf unseren Dachböden spuken und sein Leatherface noch lange blankes Entsetzen in unsere Wohnzimmer bringen!

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Das kann ich wohl ganz okay, weil ich jahrelang als Redakteur für diverse Film-Magazine gearbeitet habe. Ein feuchtes Höschen bekomme ich bei den „The Raid“-Filmen und „Deadpool“, aber auch Melancholisches wie „Into The Wild“ oder „Only Lovers Left Alive“ und Dänenkomödien à la „Adams Äpfel“ erfreuen mein Herz. Musikalisch kann man mich z. B. mit Ghost, Kvelertak, Mantar und, klar, Maiden gefügig machen. Meine Website: benrocks.de! – oder checkt doch mal @Foitzinger auf Snapchat aus!

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