GEORGE A. ROMERO, der Master of Zombies, ist tot

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GEORGE A. ROMERO, der Master of Zombies, ist tot

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Ohne ihn wäre das heutige Horrorkino nicht das, was es ist: Mit „Die Nacht der lebenden Toten“ drehte George A. Romero 1968 einen absoluten Meilenstein des Zombiefilms und hat das Genre damit im Prinzip ein halbes Jahrhundert lang geprägt. Nun ist der Kult-Regisseur im Alter von 77 Jahren gestorben.

Ein 28-Jähriger revolutioniert den Horrorfilm

Als der unbekannte Regisseur George A. Romero im Oktober 1968 seinen Debütfilm „Die Nacht der lebenden Toten“ veröffentlichte, für dessen Finanzierung er von privaten Sponsoren 114.000 Dollar zusammengekratzt hatte, war der Skandal groß. Schließlich gab es damals noch keine Zensurbehörde, so dass selbst Kinder seinen verstörenden Film sehen konnten. Und verstörend, das war „Night Of The Living Dead“ allemal: Zum ersten Mal in der Filmgeschichte wurden hier Zombies als von den Toten auferstandene Monster gezeigt.

Im Laufe der Jahre avancierte „Die Nacht der lebenden Toten“ zum Kultfilm in der Horrorszene und spielte über 30 Millionen Dollar ein. Mit seinem Zombiefilm, der neben den offensichtlichen Schockeffekten auch Kritik an der Gesellschaft, am Kapitalismus, am Vietnamkrieg und an Rassismus übte, legte Romero den Grundstein des modernen Horrorfilms.

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Night Of The Walking… ähhh… Living Dead!

Nach seinem gefeierten Erstling lieferte Romero, der bis in die frühen Achtzigerjahre stets sowohl Regie als auch Drehbuch und Schnitt für seine Filme verantwortete, noch ein paar echte Genreklassiker ab: „The Crazies“ von 1973 oder „Martin“, bei dem er 1978 erstmals mit Special-Effects-Guru Tom Savini zusammenarbeitete (und der selbst wiederum beim 1990er Remake von „Night of the Living Dead“ Regie führte).

Auch beim ebenfalls 1978 erschienenen „Dawn Of The Dead“ wirkte Savini mit – einem Film, mit dem Romero zum Zombiegenre zurückkehrte und das weiterführte, was er zehn Jahre zuvor mit „Night Of The Living Dead“ losgetreten hatte. In seiner Karriere führte Romero insgesamt bei sechs von ihm selbst gescripteten Zombiefilmen mit: Nach „Dawn Of The Dead“ folgten noch „Day of the Dead“ (1985), „Land of the Dead“ (2005), „Diary of the Dead“ (2007) und „Survival of the Dead“ (2009). 2018 soll sogar noch ein weiterer Film in seiner Zombie-Reihe erscheinen: „Road of the Dead“. Regie wird Matt Birman führen, der zusammen mit Romero das Drehbuch geschrieben hat.

Rest in peace, George A. Romero!

Moderne Zombie-Kultfilme wie „28 Days Later“, die „Resident Evil“-Reihe und natürlich der Serien-Überhit „The Walking Dead“ wären ohne die Pionierarbeit von George A. Romeo undenkbar.

Danke, George A. Romero, für die lebenden Toten!

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Davor habe ich jahrelang als Redakteur für diverse Filmmagazine gearbeitet sowie für einschlägige Metalmedien geschrieben und fotografiert. Lieblingsfilme? Zu viele. Unter anderem aber die „The Raid“-Filme, „Into The Wild“ und „Adams Äpfel“. Lieblingsserien? "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Game Of Thrones", "Mad Men" und und und. Musikalisch kann man mich - wenn man wollte - mit Bands wie Ghost, Kvelertak, Mantar, Parkway Drive und, klar, Maiden gefügig machen. Besucht mich doch mal bei Instagram, wo ich meine Livebilder aus dem Metal- und Rock-Game zur Schau stelle: @67rocks.

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