PENNY DREADFUL: ein düsterer Schauerroman-Mashup!

EMP-Blog

Musik, Interview und Reviews rund um Heavy Metal Musik, Filme und Rocker Klamotten.

penny-dreadful

Blutig-düstere Schauerroman-Mashup-Serie: PENNY DREADFUL mit Eva Green!

| Keine Kommentare

penny-dreadful

So, ihr Lieben. Ihr dachtet wohl, ihr wäret mich los? Ha, von wegen! Nach viermonatiger Blogabstinenz fährt Ben unter Standing Ovations in einem goldenen Streitwagen und mit Siegerkranz auf dem anmutigen Haupte wieder in die Arena ein. Gönnerhaft winkend. Ab jetzt werde ich euch im Blog wieder mit meinem miserablen Filmgeschmack quälen, muahaha!
Aber mal im Ernst jetzt: Nach mehrmonatiger beruflich bedingter Pause mische ich ab jetzt wieder kräftig mit – danke an die Kollegen, die das Zepter in der Zwischenzeit übernommen haben!
Zum Neubeginn gleich mal was Knackiges: die Horror-Serie „Penny Dreadful„!

Im viktorianischen England stand „Penny Dreadful“ für etwas, das wir bei uns wohl als Schauer-Groschenroman bezeichnen würden. Kleine billige Schundnovellen mit gruseligem Inhalt, die den Pöbel unterhalten sollten. Da im 19. Jahrhundert die Gothic Novel eine Blütezeit erlebte, ist es wenig verwunderlich, dass sich die Thematik auch in die niederen literarischen Gefilde ausbreitete.

Genau diese Gruselthemen greift jetzt auch die amerikanisch-britische TV-Serie „Penny Dreadful“ auf, in der sich einige der finstersten Figuren der (spät-)viktorianischen Literatur die Klinke in die Hand geben: Mary Shelleys Frankenstein, Mina Harker aus Bram Stokers Dracula oder der ewigjunge Dorian Gray von Oscar Wilde.

penny-dreadful

Dorian Gray kann niemand widerstehen. Noch nicht mal Eva Green (© Paramount)

London im Jahr 1891: Die mysteriöse Schönheit Vanessa Ives (Eva Green, jüngst bereits sexy gewesen in: „300 – Rise Of An Emprie„, „Dark Shadows„, „The Salvation“ oder „Sin City – A Dame To Kill For„) heuert den talentierten Schützen Ethan Chandler (Josh Hartnett) an, um ihr und ihrem Kompagnon Sir Malcolm Murray (Timothy „Bond“ Dalton) bei einer gefährlichen Mission zu assistieren. Murrays Tochter Mina wurde entführt, und zwar nicht von irdischen Kreaturen. Bei ihrer Suche gelangen sie in ein Vampirnest und bekommen es mit ein paar gar garstigen Biestern zu tun. Als sie nach erfolgreicher Ausmerzung einen der Leichname vom Arzt Victor Frankenstein inspizieren lassen, stellen sie fest, dass die Haut des Monsters mit griechischen Hieroglyphen „verziert“ ist, die aus dem Buch der Toten stammen.

penny-dreadful

Victor Frankenstein ist ein Mann mit Herz (© Paramount)

Zusammen mit obskuren Zeitgenossen wie Dorian Gray und Frankensteins Monster muss sich die bunte (bzw. düstere) Truppe gegen das ultimative Böse verbünden, das eine Schneise des Blutes durch London zieht.

Apropos Blut: Von diesem fließt einiges in dieser famos inszenierten Finster-Serie, die erstaunlich (und -freulich) brutal und splatterig ist. Hier werden so einige Torsos zerstückelt, auch wenn der Fokus natürlich eher auf der unheimlichen Psycho-Horror-Atmosphäre der literarischen Vorlagen liegt.

Verantwortlich für dieses Schauerroman-Mashup zeichnet übrigens kein Geringerer als John Logan, der die Drehbücher zu modernen Klassikern wie „Gladiator“, „The Aviator“, „Hugo“, „Sweeney Todd“ oder „Skyfall“ schrieb und auch für den kommenden Bond „Spectre“ das Skript verfasst hat.

penny-dreadful

Sir Malcolm Murray hat die Lizenz zum Töten (© Paramount)

Kombiniere: Wer auf stylish inszenierte Gothic-Horror-Filme (und Eva Green) steht, bekommt in den acht Folgen der ersten „Penny Dreadful„-Staffel viel für sein Geld geboten. „Copper“ meets „Ripper Street“ und „Underworld„, inszeniert mit düster-viktorianischer Eleganz – oder so ähnlich. Die zweite Season wurde übrigens schon abgedreht – könnte ein richtiges Kultding werden!

Ladies und Gentlemen, der Trailer:

penny-dreadful-cover

Autor: Ben

Moin! Ich bin Ben und schreibe seit 2013 für den EMP-Filmblog. Davor habe ich jahrelang als Redakteur für diverse Filmmagazine gearbeitet sowie für einschlägige Metalmedien geschrieben und fotografiert. Lieblingsfilme? Zu viele. Unter anderem aber die „The Raid“-Filme, „Into The Wild“ und „Adams Äpfel“. Lieblingsserien? "Breaking Bad", "Better Call Saul", "Game Of Thrones", "Mad Men" und und und. Musikalisch kann man mich - wenn man wollte - mit Bands wie Ghost, Kvelertak, Mantar, Parkway Drive und, klar, Maiden gefügig machen. Besucht mich doch mal bei Instagram, wo ich meine Livebilder aus dem Metal- und Rock-Game zur Schau stelle: @67rocks.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


%d Bloggern gefällt das: