Angezockt: Pokémon Schwert & Schild

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Angezockt: Pokémon Schwert & Schild

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Pokémon Schwert und Schild ist am 15. November 2019 erschienen.

Bereits in der achten Generation begleitet uns Pokémon nun schon – mit Pokémon Schwert und Schild  sind am 15. November 2019 die zwei neuesten Teile der Hauptreihe erschienen. Neben neuen Pokémon gibt es unter anderem auch das Dynamax-Phänomen zu erforschen sowie die Naturzone und eine vollkommen neue Region zu entdecken. Und durch Release auf der Nintendo Switch  geht das nicht nur daheim auf dem Sofa, sondern auch am Fernseher und unterwegs. Für diese Ausgabe von „Angezockt“ habe ich mir den Titel einmal genauer angesehen.

Galar-Region – im Stil von Großbritannien

Das Spiel startet in der Galar-Region, welche locker auf Großbritannien basiert. Hier gibt es Landschaften und Städte jeder Art, weite Ebenen und hohe Berge. Wir sind typischerweise ein junger Pokémon-Trainer, der es bis ganz nach oben schaffen möchte – dabei haben wir unseren besten Kumpel Hop. Als Rivalen wollen wir der beste Trainer der Galar-Region werden und den Champ Delion besiegen. Dafür müssen wir uns in der Arena-Challenge beweisen und in den Pokémon-Arenen unsere Orden verdienen.

Wie gewohnt erkämpfen wir unsere Orden in der Arena.

Alle sind super freundlich

Die Geschichte an sich ist mäßig interessant und relevant, wir werden von Beginn an sehr viel durchgeschleust. Dass unser erster Rivale ausgerechnet unser bester Freund ist, lässt viel Durchblicken: In Pokémon Schwert und Schild sind nahezu alle Menschen super freundlich und hilfsbereit. Selbst die irren Hooligans von Team Yell sind die meiste Zeit übertrieben höflich. Uns wird wirklich alles geschenkt und hinterher geworfen – zu Beginn unserer Reise schenkt unsere Mutter uns gleich 30.000 Poké-Dollar. Geldprobleme? Gibt es nicht: Unsere Ausrüstung kaufen wir uns nach Lust und Laune zusammen.

Niedriger Schwierigkeitsgrad

Und da haben wir auch schon meine zwei größten Kritikpunkte: Die einerseits überbordende Freundlichkeit nervt dann doch nach einiger Zeit und der viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad. Obwohl ich mir beim Leveln keine besondere Mühe gebe, ist mein Pokémon-Team stets fünf bis zehn Level höher als die Pokémon der anderen Trainer und Arenaleiter. So sind die meisten Gegner mit maximal drei Attacken besiegt, so wirklich knapp wurde es eigentlich nie. Und weil die meisten Kontrahenten so fix besiegt sind, ist die Motivation mein Team umzustellen und andere Pokémon einzusetzen auch recht gering.

Pokémon Schwert und Schild ist am 15. November 2019 erschienen.

Seit Pokémon Blau und Rot sind unzählige neue Monster hinzugekommen – und mit ihnen auch Mischvarianten beim Typ. Daraus ergeben sich natürlich immer neue Kombinationen, immer mehr Stärken und Schwächen. Eine tolle Idee: Habe ich bereits ein Pokémon der gleichen Art bekämpft, dann sagt mir mein Pokédex bei der nächsten Begegnung, welche Attacke im Kampf effektiv sein kann. Das könnte ich mir bei der schieren Menge von 400 Pokémon nie merken!

Freie Sicht in der Naturzone

Erstmals können wir uns in der Naturzone vollkommen frei bewegen, die Kamera lässt sich per Rund-um-Sicht steuern und wir treffen auf allerlei herumlaufende Pokémon. Und hier ist wirklich alles dabei: Verschiedenste Typen warten auf uns, manche Pokémon haben ein deutlich höheres Level und bereiten uns im Kampf mehr Probleme als die Kontrahenten in den Arenen. Zu Fuß und mit einem modifizierten Fahrrad erkunden wir die Welt, später im Spiel fahren wir sogar auf dem Wasser.

Hier begegnen wir auch freilebenden Pokémon, welche die Dynamax-Mechanik beherrschen – sie sind riesig und haben besondere Attacken, können jedoch nur für wenige Runden diese Form halten. So wird in manchen Kämpfen etwas mehr Taktik erforderlich. Aber Dank automatisiertem EP-Teiler ist unser Team ja sowieso meist bestens vorbereitet und wir wischen mit unseren Gegnern den Boden auf.

Das Dynamax-Phänomen bringt noch ein wenig mehr Taktik in die Arena-Kämpfe.

Pokémon Schwert und Schild – an sich ein gutes Spiel

Was Pokémon Schwert und Schild für mich aber dann zu einem wirklich guten Spiel macht ist neben der schönen Grafik, welche eine besondere Atmosphäre versprüht die generelle Nutzer- und Einsteigerfreundlichkeit. Gefällt mir sehr gut. Der EP-Teiler für das gesamte aktive Team macht das Aufleveln von neuen Pokémon im Team deutlich angenehmer. Außerdem können wir jederzeit auf unsere Poké-Boxen zugreifen und unser Team anpassen. Gegner sind im hohen Gras bereits vorher erkennbar und so können wir mancher Konfrontation vorher aus dem Weg gehen – dann müssen wir nicht jedes noch so kleine Pokémon aus dem Bild prügeln. Und ganz praktisch: Wir müssen nicht immer ein Pokémon im Team bereithalten, um Fähigkeiten wie Zerschneider, Surfer oder Fliegen einzusetzen. Das funktioniert jetzt einfach so.

Also: Pokémon Schwert und Schild sind zwei Spiele, die Pokémon wirklich gut weiterführen. Gerade für Neueinsteiger oder Rückkehrer ist es besonders angenehm, ich habe gerne einige Stunden investiert – und werde definitiv noch das ein oder andere Pokémon fangen, um meinen Pokédex zu vervollständigen.

Autor: Sebastian

Ahoi! Ich bin Sebastian, zu finden bin ich im Gaming-Bereich, denn Konsole, PC oder Handheld sind meine Waffen der Wahl. Ob Witcher, Horizon, World of Warcraft oder Assassin’s Creed. Abstecher in andere Genres runden den Mix schön ab – es muss Laune machen, wie mein Opa immer sagt. Wenn ich gerade nicht in irgendeiner virtuellen Welt miesen Ungetümen den Garaus mache, dann findet man mich entweder beim Eishockey, auf meinem Rudergerät oder auf meiner Webseite: sebastian-lindschulte.de!

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