Angezockt: World of Warcraft: Shadowlands

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Angezockt: World of Warcraft: Shadowlands

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World of Warcraft: Shadowlands erschien am 23. November 2020.

World of Warcraft: Shadowlands erschien am 23. November 2020.

Am 23. November 2020 war es soweit – Blizzard hat mit Shadowlands die mittlerweile achte Erweiterung zum wohl erfolgreichsten MMORPG der Welt veröffentlicht. Als alter World of Warcraft-Veteran musste ich dafür unbedingt meinen Account reaktivieren. Zwar bin ich seit einigen Jahren kein durchgehend aktiver Spieler mehr, wenigstens einmal im Jahr packt mich jedoch wieder die Lust und Gier auf Level, Equipment und eine Menge Spaß. Optimale Voraussetzungen für ein neues Angezockt von World of Warcraft: Shadowlands!

Release im November 2020

Vorgestellt wurde Shadowlands im Rahmen der Blizzcon 2019 und sollte ursprünglich am 27. Oktober 2020 erscheinen. Wenige Wochen vor Release meldeten die Entwickler dann jedoch an, dass sie noch etwas Zeit benötigen – und der Start wurde auf den 23. November geschoben. Getestet habe ich World of Warcraft: Shadowlands auf meinem Triton 500 aus der Acer Predator-Serie. Auf maximalen Einstellungen sieht World of Warcraft mittlerweile auch wirklich gut aus – dem Comicstil ist man weiter treu geblieben, aber hier wird wirklich viel rausgeholt.

Bolvar Fordragon ist auch wieder mit von der Partie.

Bolvar Fordragon ist auch wieder mit von der Partie.

Zur Story von Shadowlands

Nach dem gewaltigen Kampf um Azeroth im vorherigen Addon ist Sylvanas in die Shadowlands geflüchtet – und hat einen Riss zwischen den Welten geschaffen: Flugs werden bekannte und wichtige Persönlichkeiten wie Anduin, Thrall, Jaina und Baine in die Schattenlande verschleppt. Uns bleibt also nichts anderes übrig und wir müssen hinterher – gleichzeitig taucht aber auch die Geißel wieder auf, denn Sylvanas hat den Lichkönig Bolvar besiegt und den Helm der Herrschaft zerstört und damit den Bann über die Geißel gelöst. Mal wieder müssen wir als Held aktiv werden und Azeroth (und im Grunde auch alle anderen Welten) retten. Gerne doch!

Der Cinematic-Trailer zu World of Warcraft: Shadowlands:

Maximales Level auf 60 gesetzt

Erstmals wird mit einer neuen Erweiterung bei World of Warcraft nicht das maximale Level der Spielercharaktere erhöht, sondern es wird heruntergesetzt: In Shadowlands ist die höchste Stufe Level 60, also ganz wie früher.

Fünf neue Gebiete

Um in den Leveln zu steigen, bietet uns Shadowlands gleich fünf neue Gebiete: Bastion, Ardenweald, Revendreth, Maldraxxus und Maw. Im Zentrum befindet sich die Stadt Oribos, der neue Social Hub im Endgame von World of Warcraft. Bisher gibt es während der Levelphase vier neue Dungeons, außerdem vier Dungeons im Endgame und einen Raid zum Start. Weitere folgen wie gewohnt. Neue Klassen gibt es nicht, dafür aber neue Fraktionen und ein neues System: Wir können uns aktiv einem Covenant anschließen. Insgesamt gibt es vier, jeder dieser Covenants beherrscht ein Gebiet aus der Story und bringt eigene Fähigkeiten mit sich: Kyrianer von Bastion, die Night Fae aus Ardenweald, die Venthyr von Revendreth, and die Necrolords aus Maldraxxus.

In den Shadowlands stoßen wir auf allerhand neue Völker.

In den Shadowlands stoßen wir auf allerhand neue Völker.

Ich habe also meinen Account reaktiviert, meinen alten Paladin aus dem Tiefschlaf geweckt und die Plattenrüstung + Hammer poliert: Auf geht es ins Abenteuer. Ich muss mich kurz orientieren, denn nach längeren Pausen ist der Einstieg für mich erst einmal ungewohnt – meine Skillung checken, Inventar Duschräumen und den Questlog aufräumen: Da geht es auch schon los. Meine Aufgaben sind nun deutlich übersichtlicher, selbst der Fortschritt ist dargestellt. Ich finde mich also schnell ins Spiel und starte direkt in die Shadowlands.

Jeder Covenant bringt seine eigenen Vorteile mit sich.

Jeder Covenant bringt seine eigenen Vorteile mit sich.

In jüngeren Jahren habe ich den Levelprozess meist möglichst schnell hinter mich bringen und das Endgame sehen wollen – Dungeons, Raids und PvP-Schlachten sowie Arena-Kämpfe im 2vs2. Jetzt weiß ich den Levelvorgang selbst mehr zu schätzen, hier liegt für mich persönlich der interessante Teil: Die Geschichte um mich herum erlebe ich bewusster mit, in kurzen Zwischensequenzen und ausführlichen Questtexten werden mir die Ereignisse näher gebracht. In Shadowlands erleben wir unsere eigene Geschichte nach dem Tod – oder so ähnlich.

Guter Flow beim Leveln

Das Leveln in World of Warcraft: Shadowlands geht locker von der Hand und die neuen Gebiete gefallen mir sowohl optisch als auch inhaltlich sehr gut. Natürlich gibt es wieder viele Quests, wo wir nach Schema F agieren (Töte 10 Schattenwölfe, besorge mir 17 Nebelkerzen etc.) – dafür bekommen wir aber auch immer mehr originelle Aufgaben.

Richtig interessant wird es auch noch einmal im Endgame in Torghast: Das ist im Grunde ein endloser Dungeons – wir kämpfen uns Stufe um Stufe nach oben und treffen auf immer wieder neue Gegner, alleine oder als Gruppe werfen wir uns den Wellen entgegen. Durch die Auswahl verschiedener Kräfte fühlt sich auch jeder Durchlauf anders an, wir müssen probieren und uns anpassen. Ein echt gutes Gefühl in Shadowlands. Und natürlich warten hier auch besondere Belohnungen wie die Seelenasche, woraus wir legendäre Items herstellen können.

In den Questgebieten der Shadowlands geht es hoch her.

In den Questgebieten der Shadowlands geht es hoch her.

Mein Fazit zu World of Warcraft: Shadowlands

World of Warcraft: Shadowlands fühlt sich für mich deutlich weniger nach Grind an, als andere Erweiterungen. Natürlich habe ich noch lange nicht alles gesehen, der Raid steht bei mir beispielsweise noch aus. Aber ich bekomme wieder ein gutes Gefühl beim Leveln, auch die Dungeons machen grundsätzlich viel Spaß. Ob die Motivation lange anhält, das kann ich noch nicht bewerten. Klar ist für mich aber, dass Blizzard mit Shadowlands eine wirklich starke Erweiterung für World of Warcraft auf den Markt gebracht hat.

Für mich als inzwischen Gelegenheitsspieler ist das Addon außerdem noch perfekt geeignet – die meisten Gebiete kann ich alleine betreten und schaffen, auch Torghast lässt sich solo super spielen. Für die Dungeons gibt es die Gruppensuche, auch hier findet man je nach Auslastung verhältnismäßig schnell eine Gruppe. Besonders natürlich als Heiler oder Tank.

Von mir gibt es also eine klare Empfehlung. Wer überlegt hat, mal wieder einen Blick auf Azeroth zu werfen: Tut es unbedingt, gerade in den kalten Monaten ist World of Warcraft immer eine schöne und unterhaltsame Abwechslung.

Autor: Sebastian

Ahoi! Ich bin Sebastian, zu finden bin ich im Gaming-Bereich, denn Konsole, PC oder Handheld sind meine Waffen der Wahl. Ob Witcher, Horizon, World of Warcraft oder Assassin’s Creed. Abstecher in andere Genres runden den Mix schön ab – es muss Laune machen, wie mein Opa immer sagt. Wenn ich gerade nicht in irgendeiner virtuellen Welt miesen Ungetümen den Garaus mache, dann findet man mich entweder beim Eishockey, auf meinem Rudergerät oder auf meiner Webseite: sebastian-lindschulte.de!

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